Ein Lebenszeichen von Schubert Motorsport. In den vergangenen Tagen stellte die Mannschaft die Fans auf Ihrer Facebookseite mit einem Puzzle auf die Probe. Nun veröffentlicht man den Saisonplan 2018 und die Einsatzfahrzeuge.

Wie von LSR-Freun.de bereits 06. März 2018 angemerkt, wird Schubert Motorsport das Einsatzfahrzeug in der GT-Masters wechseln. Der von Honda erstmalig in Europa eingesetzte NSX wird von Schubert Motorsport in der ADAC-GT-Königsklasse betreut. Seitens Schubert Motorsport hielt man sich bis zum heutigen Tage zu den Einsatzfahrzeugen sehr bedeckt. Auf Anfragen zum Fahrzeug reagierte man mit Abweisung und Spott. Der Markenwechsel in der GT-Masters folgt einer mutmaßlichen Absage der Werksunterstützung seitens BMW. Weder Torsten Schubert, noch seine Presseabteilung wollen sich zu dem Fall äußern. Auch bei BMW wird zu dieser Absage geschwiegen.

Ob und wie der BMW M6 GT3 zum Einsatz kommt, lässt die Mannschaft derzeit offen. Zur Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring und dem 24h-Rennen in der Eifel äußert man sich derzeit nicht. In den letzten Tagen zeigte man immer wieder auf der Facebook-Fanseite und Instagram Videos und Bilder des Münchner Boliden.

So heißt es in der Pressemeldung von Schubert Motorsport:

Schubert Motorsport ist nach einem Jahr Pause zurück im ADAC GT Masters! Mit neuer Fahrerpaarung und neuem GT3-Boliden stellt sich das Team aus Oschersleben der Herausforderung in einer der am stärksten besetzten GT3-Rennserien weltweit. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 auf den Honda NSX GT3, der von den beiden Youngstern Giorgio Maggi und Christopher Dreyspring pilotiert wird.

Schubert Motorsport ist im ADAC GT Masters seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte der Rennserie. 2010 stieg die Mannschaft in die Liga der Supersportwagen ein und holte gemeinsam mit BMW zehn Siege, sechs Pole Positions und gewann 2015 die Teamwertung. Diese enge Verbundenheit zwischen der Schubert Motors GmbH und BMW bleibt weiterhin bestehen.

Auf der Rennstrecke stellt Schubert Motorsport hingegen die Weichen neu und wechselt für die Saison 2018 zu ADAC GT Masters-Neuling Honda. Für Teamchef Torsten Schubert schließt sich damit ein Kreis. Bereits kurz nach der Wende hatte Schubert Verbindungen zum japanischen Hersteller, die nun aufgefrischt wurden und dem Team eine neue Perspektive eröffnen. Gemeinsam mit Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert wurde das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen.

Die beiden Rookies Giorgio Maggi (20) und Christopher Dreyspring (19) haben bereits 2017 erste GT-Erfahrungen gesammelt und Schubert Motorsport mit ihren Leistungen überzeugt. Der Schweizer Maggi stellte sein Talent unter anderem in der prestigeträchtigen Blancpain GT Series unter Beweis – Teamkollege Dreyspring feierte Erfolge im asiatischen Pendant. Beide Piloten werden neben der Fahrerwertung auch in der Juniorwertung um Punkte kämpfen. Diese Kategorie ist speziell für Teilnehmer unter 25 Jahren, die der FIA-Kategorie „Silber“ oder „Bronze“ zugeordnet werden.

Geschäftsführer André Schubert: „Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden. Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Juniorwertung gewinnen!“

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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