Schubert Motorsport nimmt am kommenden Wochenende ein weiteres Mal Anlauf für das Comeback des Teams auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Im März musste der Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie aufgrund widriger Witterungsbedingungen abgesagt werden. Am 17. April versucht die Elite des deutschen Langstreckensports in der Eifel erneut ihr Glück. Schubert Motorsport setzt dabei zwei BMW M2 CS Racing in der dafür vorgesehenen Cup-Klasse ein.

Für das Team aus Oschersleben wird das 45. DMV 4-Stunden-Rennen fast zu einer reinen Familienangelegenheit. Wie schon im vergangenen Monat sind Firmengründer Torsten Schubert und seine Söhne Michael von Zabiensky und Stefan von Zabiensky mit von der Partie. Sie hatten zuletzt die Nordschleifen Permit B erlangt, wurden durch die Wetterkapriolen jedoch um ihre Teilnahme am ersten gemeinsamen Langstreckenrennen auf dem Nürburgring gebracht.

Schubert Motorsport BMW M2 CS Racing NLS1 2021
Foto: L. Rodrigues

Die Premiere wird nun beim zweiten Lauf der diesjährigen NLS nachgeholt. Hinter dem Steuer des 365 PS starken BMW M2 CS Racing arbeitet das Vater-Sohn-Gespann weiter an der Erlangung der Permit A. Durch den Einsatz eines zweiten Fahrzeugs werden sie diesmal von einem versierten Neuzugang im Hause Schubert Motorsport verstärkt.

Marcel Lenerz pilotiert in diesem Jahr beim Debüt von Schubert Motorsport in der ADAC GT4 Germany den BMW M4 GT4 des Teams. Er soll dem Trio samt seines Erfahrungsschatzes auf der Nordschleife mit Rat und Tat zur Seite stehen. 2019 nahm er bereits mit einem BMW M240i Racing am 24-Stunden-Rennen teil und beendete dieses auf Position vier in seiner Klasse.

Teamchef André Schubert: „Die Eifel hat uns im März wirklich eiskalt erwischt. Damit muss man in dieser Region einfach immer rechnen. Doch auch wenn der Nürburgring dafür berüchtigt ist, immer für eine Überraschung gut zu sein, können wir diesmal gut darauf verzichten. Wir hoffen, dass das Wochenende wie geplant über die Bühne geht, damit Torsten und seine Söhne viel Streckenzeit sammeln können, um den Prozess zur Erlangung der Permit A abzuschließen. Ich freue mich sehr, dass Marcel dabei mit von der Partie ist. Es ist immer gut, wenn ein neuer Fahrer möglichst früh die Zusammenarbeit mit dem Team aufnimmt. So gehen wir noch besser vorbereitet in unsere erste gemeinsame Saison.“

Quelle: Pressemitteilung Schubert Motorsport

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