Zum sogenannten Doubleheader-Wochenende der Nürburgring Langstrecken-Serie am 11. und 12. Juli 2020 startet Wölflick Racing mit dem Ford Mustang GT am Samstag beim zweiten Saisonlauf. Nach langer Rennpause pilotieren Jens Ludmann, Jürgen Gagstatter und Stephan Wölflick den Ford Mustang „Sally“. Der V8-bolide wurde seit 2015 in Eigenregie sukzessive zum Rennfahrzeug umgebaut. Das Team konnte in der Vergangenheit schon einige SP4T Klassensiege in der VLN und beim 24h-Rennen feiern.

Das Team über seine Mission: Mit Mustang „Sally“ fehlt uns noch ein Klassensieg, daran werden wir am nächsten Wochenende Arbeiten und auch hoffentlich auf das Podium der Klasse SP8 fahren können. Eigenbau Boliden sind mittlerweile sehr selten geworden. Die Serien-Konkurrenz ist groß, denn die Automobilwerke entwickeln Rennwagen auf einem sehr hohen Niveau. Diese mit einem Eigenbau zu besiegen macht dann doppelt soviel Spaß – falls es gelingt.

Ford Mustang Sally Wölflick Racing N24h 2019
Foto: M. Brückner

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass man gerade mit dem Mustang vor allem im Regen und über lange Renndistanzen gegen die Werksmannschaften konkurrenzfähig sein kann.

„Wir, die Fahrer und das gesamte Team, freuen uns riesig endlich wieder den Motorsport nach der langen Pause aufnehmen zu können“, sagt Stephan Wölflick. „Vor Allem möchten wir unsere Weiterentwicklungen testen, das Rennen genießen und im Ziel ankommen. Wir sind diesmal ohne Sponsoren unterwegs – hoffen aber, dass sich das bald wieder ändert.“ so Wölflick weiter.

Im Hinblick auf die verkürzte Saison plant das Team weitere Einsätze in der Nürburgring Langstrecken-Serie und der RCN, Auber auch in der Youngtimer Trophy mit Urs Bressan auf einem BMW E30 325i als Einsatzfahrzeug.

Quelle: Wölflick Racing

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