Aufatmen bei den Motorsportfans, früher als erwartet und unter Einhaltung aller Richtlinien zu Zeiten der Corona-Pandemie lädt die Nürburgring Langstrecken-Serie zum Auftaktrennen ein.

In einer Videokonferenz einigten sich die VLN VV GmbH & Co. KG, die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG mit Genehmigung der ILN, des DMSB und auch der FIA auf ein einmaliges Format damit Motorsport schnellstmöglich im realen auf der Nordschleife stattfindet.

Wie unsere Glaskugel herausfand wird das

1. ACDC COVID-19 Hamsterlauf-Nürburgring Solorennen am 31. April 2020
von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr

ausgetragen werden. Die Sommerzeit macht dies möglich.

Die Organisation der Nürburgring Langstrecken-Serie wird in der Rennzeit immer nur ein Teamtransporter mit dem Rennwagen in das Fahrerlager lassen. Neben dem Piloten ist, um den Anweisungen der Regierung Folge zu leisten, nur eine weitere Person erlaubt. Beide sollen im Teamwork zeigen, wie schnell sie das Auto auf die Strecke bekommen und können dann mit einer Warm-up Runde auf dem Grand Prix-Kurs eine einzelne Zeit setzen. Nach der Auslaufrunde ist die Box besenrein zu verlassen, erst dann bekommt das nächste Zweierteam Zufahrt zum Paddock. Gemessen wird die Zeit von der Zufahrtsschranke am Fahrerlager bis zum Passieren der Ausfahrt im Alten Fahrerlager.

Steffen Christiani: „Besondere Zeiten brauchen besondere Ideen – wir hatten sie! Abgesehen von einer Person in der Race Control und einer Person in der Bildregie sind keine weiteren Menschen involviert und somit gefährdet.“ der Geschäftsführer murmelt durch seine Schutzmaske konkreter: „Ein Transponder, welchen die Teams für eine Gebühr von 10 Rollen Toilettenpapier (3-Lagig mindestens) erwerben können misst die Zeit. Sportwarte werden keine benötigt, da wir jedes Auto per Onboard-Kamera überwachen werden.“

Angesprochen auf die geschätzte Teilnehmerzahl orakelt Christiani: „Wenn alles wie geplant läuft und jeder Teilnehmer etwa 30 Minuten im Fahrerlager ist, können wir 24 Autos durchschleusen, einen Erfahrungswert aus der Praxis haben wir hier noch nicht vorliegen doch die technische Kommission hat ihn mit viel Fachwissen vorberechnet.“

Bichael Mork, Leiter des Bereich Sport: „Wir vergeben die Startplätze nach Eingang der Nennsumme von 100 Pfund Mehl und 50 Packungen Nudeln nach Wahl. Den Motorsportlichen Nachteil in der Rundenzeit können Fahrzeuge aus leistungsschwächeren Klassen wie der V4 oder H2 durch Teamwork wieder wett machen. So entlädt sich zu zweit ein Renault Clio sicherlich schneller als ein BMW M6 GT3 – wir bieten Breitensport pur!“

Einen Wildcard-Start bekommen Lenni Beuchter und Schlord-Leife, sie werden die erste Zeit vorgeben.

Benjamin Leuchter und Andy Gülden mit Lars Gutsche
Foto: L. Rodrigues

Für die Zuschauer gilt an diesem Tag selbstverständlich weiter die Anweisung zuhause zu bleiben – das Spektakel wird über die bekannten Kanäle übertragen. Als besondere Motivation hat sich Streckensprecher Gars Lutsche mit seinem Kollegen Molli Maddini eine Challenge einfallen lassen. Immer wenn sie „Corona“ oder „Virus“ sagen, müssen die Fans zuhause eine Flasche Hustensaft auf ex trinken. „Das wird eine Veranstaltung wie wir sie noch nie erlebt haben, ich freue mich wie Dr. Kokoschinski!“ schwärmt Molli.

Der 1. ACDC COVID-19 Hamsterlauf-Nürburgring als Solorennen wird einmalig von einem Schutzmasken-Fakeshop gesponsert und dem Gewinnerteam winken fünf Paletten Dosenravioli.

Update am 02. April 2020

Zur Sicherheit lösen wir noch auf: Es handelt sich hierbei um einen Aprilscherz, die Veranstaltung ist natürlich frei erfunden!

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2 Kommentare zu “Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie noch in diesem Monat – Veranstalter plant Solorennen

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