Schwieriger Renntag für das Mercedes-EQ Formel E Team in Berlin: Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries beendeten das vorletzte Saisonrennen der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft auf den Plätzen 12 und 22.

Stoffel hatte in Gruppe 3 mit den Reifentemperaturen zu kämpfen, wodurch ihm der Grip fehlte. Das brachte ihm schlussendlich den 22. Startplatz ein. Im Verlauf der 38 Rennrunden machte Stoffel zehn Positionen gut und kämpfte sich bis auf P12 nach vorne.

Foto: Daimler Media Site

Nyck ging in der ersten Qualifying-Gruppe auf die Strecke, steckte jedoch im Verkehr fest und qualifizierte sich auf P19. In der ersten Rennhälfte verbesserte sich Nyck um mehrere Positionen und kam den Top-10 immer näher, bis er nach einem Reifenschaden an die Box kommen musste. Der Boxenstopp kostete ihn viel Zeit und warf ihn bis auf P22 zurück, auf dem er auch die Ziellinie überquerte.

Nyck (95 Punkte) führt die Fahrermeisterschaft nach 14 von 15 Saisonrennen mit drei Zählern Vorsprung vor Edoardo Mortara (92 Punkte) an.

Jaguar Racing (171 Punkte) führt die Teammeisterschaft vor DS Techeetah (166 Punkte), Virgin Racing (165 Punkte) und Audi (162 Punkte) an. Das Mercedes-EQ Formel E Team (158 Punkte) fiel auf den fünften Platz zurück.
Das letzte Saisonrennen der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft 2020/21 findet am morgigen Sonntag um 15:34 Uhr CEST ebenfalls in Berlin statt.

Ian James, Teamchef: „Heute war ein schwieriger Tag für das Team. Uns war von Anfang an bewusst, dass es eine Herausforderung werden würde, schließlich lag das Feld sehr eng zusammen. Wir hatten jedoch nicht damit gerechnet, dass wir uns mit einigen Fehlern bei der Herangehensweise ans Qualifying das Leben selbst schwer machen würden. Deshalb mussten wir uns im Rennen nach vorne kämpfen, was sich als ein harter Kampf erweisen sollte.

Foto: Daimler Media Site

Während des Rennens stellten sich uns noch weitere Hindernisse in den Weg. So fiel Nyck mit einem Reifenschaden bis ans Ende des Feldes zurück, weil er für den nötigen Reifenwechsel einen Boxenstopp einlegen musste. Das war entscheidend dafür, wie sich unser Rennen danach entwickelte. Denn bis dahin lagen für ihn und das Team Punkte durchaus in Reichweite. Stoffel kam von Startplatz 22 und hatte damit ebenfalls einen harten Kampf vor sich. Er konnte im Rennen zehn Positionen gutmachen, aber das reichte leider nicht aus, um in die Punkte zu fahren.

Jetzt müssen wir die Erkenntnisse des heutigen Tages nutzen und uns in den Bereichen verbessern, von denen wir wissen, dass wir uns darin steigern müssen. Wir haben schon eine gute Vorstellung davon, woran wir dafür arbeiten müssen. Gleichzeitig können wir aus der Pace des Autos und der Tatsache, dass Nyck die Meisterschaft noch immer anführt, auch etwas Positives ziehen. Die Performance von Venturi bestätigt zudem, dass unser Paket sehr stark ist. Sie sind ein fantastisches Rennen gefahren, dazu kann ich ihnen nur gratulieren! Wenn wir morgen unsere Leistung abliefern, wird sich das auszahlen. Das Team kann diese Saison noch immer auf die bestmögliche Weise abschließen und genau das ist unser Ziel.“

Foto: Daimler Media Site

Stoffel Vandoorne: „Heute war ein harter Tag für uns. Nach einem schwierigen Qualifying fanden wir uns am Ende der Startaufstellung wieder. Während des Rennens konnten wir uns gut nach vorne kämpfen und ich machte zehn Positionen gut. So kam ich am Ende als Zwölfter knapp außerhalb der Punkteränge ins Ziel. Dabei war ich möglicherweise eines der schnellsten Autos auf der Strecke. Jetzt gilt unsere Konzentration dem morgigen Rennen, in dem wir noch um die Teammeisterschaft kämpfen. Dafür müssen wir allerdings das Qualifying auf die Reihe bekommen. Ich glaube aber, dass wenn wir von weiter vorne starten, können wir morgen auch ein besseres Rennen fahren.“

Foto: Daimler Media Site

Nyck de Vries: „Leider konnten wir heute keine Punkte einfahren. Wir haben uns das Leben im Qualifying selbst schwer gemacht, weil wir uns am Ende des Feldes qualifiziert haben, das hat den gesamten Tag beeinträchtigt. Wenn man von hinten losfahren muss, besteht immer die Gefahr, dass man berührt und in Kollisionen verwickelt wird – und genau das ist auch passiert. Bis dahin hatten wir ein gutes Rennen und hätten möglicherweise sogar einen Punkt holen können, aber dann wurde ich von einem anderen Auto getroffen. Dabei wurde ein Ventil an einem meiner Reifen beschädigt und ich hatte einen Reifenschaden. Das war schade, aber daran können wir nichts mehr ändern. Jetzt heißt es morgen auf ein Neues.“

Quelle: Pressemitteilung Daimler Media Site

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