Porsche-Werksfahrer Nick Tandy fehlen im Porsche 911 GT3 R mit der #998 nur 0,217 Sekunden auf die erste Reihe / Starke Leistungen auch von Mathieu Jaminet und Dennis Olsen

ROWE RACING nimmt die Jagd auf den zweiten Sieg bei den 24 Stunden von Spa nach 2016 von den Startplätzen vier, zehn und zwölf in Angriff. Beim Saisonhöhepunkt der Blancpain GT Series auf dem legendären Formel-1-Kurs in den belgischen Ardennen kam Le-Mans-Sieger und Porsche-Werksfahrer Nick Tandy im schnellsten der drei Porsche 911 GT3 R der Mannschaft aus St. Ingbert im Top-20-Qualifying auf den vierten Rang. Dem Briten in der #998 fehlten mit einer Zeit von 2:18,822 Minuten lediglich 0,217 Sekunden auf die erste Startreihe und nur 0,234 Sekunden auf die Pole Position. Im Rennen teilt sich Tandy das Cockpit mit den beiden schnellen Franzosen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet.

Gute Ausgangspositionen für die 71. Auflage des 1924 zum ersten Mal ausgetragenen Rennens sicherten dem Team auch die beiden Porsche Young Professionals Mathieu Jaminet und Dennis Olsen. Der Franzose Jaminet kam in dem Einzelzeitfahren auf der 7,004 Kilometer langen Strecke im Porsche 911 GT3 R mit der #98 in 2:19,027 Minuten auf Rang zehn. Im Rennen bildet er ein Trio mit zwei Porsche-Werksfahrern, seinem Landsmann Romain Dumas und dem Deutschen Sven Müller. Der Norweger Olsen kam im Porsche 911 GT3 R mit der #99 auf eine Zeit von 2:19,259 Minuten auf Platz zwölf. Er wird im Rennen unterstützt vom deutschen Porsche-Werksfahrer und ehemaligen DTM-Piloten Dirk Werner sowie Porsche Young Professional Matt Campbell aus Australien.

Nachdem alle drei Fahrercrews am Donnerstag im Qualifying geschlossen ins Top-20-Qualifying eingezogen waren, hatten sie am frühen Freitagabend auch im Warm-up ihr großes Potenzial bestätigt. Dort hatte Nick Tandy in der #998 die Bestzeit erzielt, die beiden Schwesterautos waren auf die Plätze vier und sieben gefahren. Das wohl bestbesetzte GT‑Rennen der Welt, für das die Rekordzahl von 73 Fahrzeugen von elf verschiedenen Herstellern gemeldet hatte, beginnt am Samstag (27. Juli) um 16.30 Uhr.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Es ist absolut fantastisch, dass wir mit allen drei Fahrzeugen in die Top-12 gefahren sind. Das gibt uns eine glänzende Ausgangsposition für das Rennen. Für die niedrigeren Temperaturen beim Top-20-Qualifying mussten wir unsere Autos lediglich ein bisschen anpassen und optimieren, danach hat alles sehr gut funktioniert. Am Ende hat nur wenig nach ganz vorne gefehlt. Aber da hatten die Fahrzeuge, die noch nach uns ihre Runden fahren durften, einen kleinen Vorteil, da die Strecke wie erwartet zum Ende immer schneller wurde. Für das Rennen sind sich die Wetterfrösche noch nicht ganz einig, ob es durchgehend regnen soll oder nur während der Hälfte des Rennens. Stressig würde es nur, wenn die Verhältnisse ständig hin und her wechseln würden. Ansonsten blickt man nassen Bedingungen durchaus positiv entgegen, wenn man einen Porsche fährt.“

Nick Tandy, #998 ROWE RACING Porsche 911 GT3 R: „Das hat richtig Spaß gemacht. Es ist immer klasse, an einer Qualifying-Session teilzunehmen, in der nur noch die besten und schnellsten Autos aufeinandertreffen. Ein großartiges Ergebnis für mein Team ROWE RACING, mit allen drei Fahrzeugen unter den ersten Zwölf. Dennoch möchte ich betonen, dass bei einem 24-Stunden-Rennen das Qualifying nicht ganz so wichtig ist. Vielmehr ist es schön zu sehen, dass Hersteller und Team einen sehr guten Job gemacht haben.“

Mathieu Jaminet, #98 ROWE RACING Porsche 911 GT3 R: „Die Super Pole von mir war gut, leider nicht super gut. Im Vergleich zu gestern konnten wir uns verbessern und starten in der ersten Gruppe mit den wirklich schnellsten Fahrzeugen. Aber bei einem 24-Stunden-Rennen bedeutet das leider nicht so viel. Wir hatten noch etwas Luft nach oben, und ich freue mich auf den Fight mit den Konkurrenten im Rennen.“

Dennis Olsen, #99 ROWE RACING Porsche 911 GT3 R: „Ich bin nicht zufrieden mit meinen beiden schnellen Runden. Leider konnte ich heute nicht das Maximum herausholen. In der Super Pole war die Balance im Gegensatz zum Warm-up verändert, und ich konnte schwer einschätzen, wie stark ich pushen kann. So habe ich hier und da leider ein paar Zehntelsekunden verloren. Es ist nicht die besten Situation, aber wir gehören zu den besten 20 und haben natürlich trotzdem noch sehr gute Chancen für das Rennen über 24 Stunden.“

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