Der neue Saisonhöhepunkt der Nürburgring Langstrecken-Serie in Form eines „12 Stunden Nürburgring“ Rennen, aufgeteilt auf zwei Tage soll im kommenden Jahr am 10. und 11. September ausgetragen werden. Die am vergangenen Donnerstag angekündigte Neuerung weckte überwiegend große Begeisterung bei den Teams, Fahrern und Fans, doch so manche Frage blieb offen.

LSR-Freun.de hörte sich um und bekam zahlreiche Antworten aus dem Lager der Teams, Streckensprecher und Piloten. Doch in den Gesprächen war auch schnell deutlich, dass es noch Fragezeichen gibt:

AVIA Clio N24h 2019
Foto: M. Brückner

-Welches Rahmenprogramm ist geplant? Sprintrennen anderer Serien? Konzert oder Event im Fahrerlager am Samstag?
-Zu welchen Uhrzeiten finden beide Rennteile statt? Wenn in die Dämmerung gefahren wird, läuft das Rahmenprogramm am Samstag dann parallel?
-Kostenstruktur für das 12h Rennen? Nenngeld für einen Lauf, für zwei 6h Rennen oder drei 4h Rennen?
-Einordnung der Platzierungen bzw. Zeitabstände nach der nächtlichen Unterbrechung. Rundenrückstände sind einfach zu berechnen, aber was ist mit einem Vorsprung von z.B. 8:30 Min. in der Klasse? Das ist fast eine Runde, die erkämpft wurde? Wie wird das transparent gemacht?
-Erfolgt die Punktevergabe für die Klassen und Fahrer aufgeteilt mit Zwischenwertungen?
-Parc-Fermé in der Nacht, was ist z.B. bei einem notwendigen Bremsentausch, muss der während der Rennzeit erfolgen?
-Wie wird das über Nacht kontrolliert, extra Sportwarte in den Boxen?

Diese Punkte reichten wir bei der VLN ein und bekamen schnell eine Rückmeldung. Da die Idee mit dem 12h-Rennen noch ganz frisch ist, benötigt der Veranstalter noch Zeit um das Reglement und die Rahmenbedingungen zu konkretisieren.

So teilte uns die VLN Pressestelle mit:

„Das wird gerade im Detail alles ausgearbeitet. Daher können wir das aktuell noch nicht beantworten, sondern erst, wenn final.“

Die ILN wird bei der Ausarbeitung sicher ebenfalls eng einbezogen sein um die Interessen aller Beteiligten zu vertreten. Wir werden das Thema weiter verfolgen und unsere Leserinnen und Leser auf dem neuesten Stand halten.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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