Der Rennstall aus Wiesemscheid geht 2022 mit zwei Aston Martin Vantage GT4 in der ADAC GT4 Germany an den Start. Hugo Sasse und Mike David Ortmann schauen auf den Titel. Der Ukrainer Yevgen Sokolovskiy sitzt im Schwesterwagen.

Prosport Racing hat 2022 Einiges vor. Das Team mit Sitz in der Nähe des Nürburgrings tritt mit zwei Aston Martin Vantage GT4 in der ADAC GT4 Germany an. Einen Aston Martin fährt der Ukrainer Yevgen Sokolovskiy (42). Den zweiten britischen V8-Rennwagen teilen sich Hugo Sasse (17/Aschersleben) und Mike David Ortmann (22/Ahrensfelde). Für die beiden Youngster ist das Saisonziel klar: Der Meistertitel.

Foto: Gruppe C Photography

2021 haben Sasse/Ortmann die zweite Saisonhälfte der ADAC GT4 Germany gemeinsam absolviert und dabei mächtig beeindruckt. In sechs Rennen konnten drei Siege eingefahren werden. „Es hat letztes Jahr nahezu perfekt funktioniert und da wollen wir anknüpfen und ganz klar um die Meisterschaft mitfahren“, stellt Ortmann klar. „Wir haben ein echt gutes Paket.“

Auch Teamkollege Sasse geht hochmotiviert in die Saison: „Auch wenn wir von Rennen zu Rennen schauen, möchten wir natürlich an der Spitze mitfahren und im Idealfall am Ende ganz oben stehen.“ Für Sasse geht es 2022 sogar um zwei Titel, da er auch in der Junior-Wertung der ADAC GT4 Germany punktberechtigt ist.

Im Schwesterwagen tritt Yevgen Sokolovskiy an. Auch der Ukrainer kennt die ADAC GT4 Germany bereits. 2021 absolvierte er bei den Rennwochenenden auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring Gaststarts und stand dabei einmal auf dem Podium der Trophy-Wertung. Seinen Teamkollegen will Prosport Racing zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

Foto: L. Rodrigues

Prosport war bereits in den Jahren 2019 bis 2021 in der Sportwagen-Serie des ADAC unterwegs, hat dabei jedoch nie die komplette Saison bestritten. Die Mannschaft aus Wiesemscheid geht mit dem Aston Martin Vantage GT4 somit die vierte Saison, davor war Prosport mit anderen Marken im GT4-Sport unterwegs. „Wenn man so lange GT4 macht wie wir und auf die Erfolge der letzten Jahre zurückblickt, ist die Erwartungshaltung natürlich sehr hoch. Wir freuen uns auf die anstehende Saison der ADAC GT4 Germany und versuchen auf den erfolgreichen Starts 2021 aufzubauen“, fügt Teamchef Christoph Esser an.

Quelle: Pressemitteilung ADAC GT4 Germany

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