Die Motorsportwelt steht im Moment aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus still. Doch die Intelligenz, Technik und Herstellungsmöglichkeiten von Motorsport-Teams sind ideal um schnell Medizinische Geräte oder schnelle Alternativen zu entwickeln. Neben der Scuderia Cameron Glickenhaus sind Formel1-Teams in Großbritannien im „Project Pitlane“ auch aktiv, wie die FIA berichtet.

Glickenhaus mit schneller Lösung für Schutzmasken

Die Scuderia Cameron Glickenhaus entwickelt seit dieser Woche eine schnelle Lösung für wiederverwendbare Schutzmasken. Jesse Glickenhaus stellt heute eine Do-it-yourself Möglichkeit für eine Schutzmaske vor. Diese hat keine medizintechnische Zulassung, kann aber als schnelle effektive Alternative trotzdem gute Dienste leisten.

Hier das Video mit Jesse Glickenhaus

Glickenhaus betont: „Das ist nicht von der FDA genehmigt, aber wir glauben, dass es besser ist als ein Müllsack, ein Halstuch oder garnichts. Hier ist ein Link zu den von uns verwendeten Hochtemperaturschläuchen. Viel Glück. Bleiben Sie sicher. Wenn Sie kein medizinischer Fachmann oder eine andere wirklich notwendige Person sind, bleiben Sie bitte zu Hause. Wir gehören zur medizinischen Gemeinschaft.“

In Großbritannien ansässige Teams unterstützen die Herstellung von Medizinprodukten – ‚Project Pitlane‘,Bündelt die Ressourcen um bei der Behandlung von COVID-19 zu helfen

In der vergangenen Woche hat das Kollektiv der im Vereinigten Königreich ansässigen Formel-1-Teams und ihrer jeweiligen Technologieträger bedeutende Fortschritte gemacht. Bei der Festlegung und Koordinierung seiner Reaktion auf den Aufruf der britischen Regierung, zur Unterstützung bei der Herstellung von medizinischen Geräten zur Behandlung von Coronavirus-Patienten. Die gemeinsamen Anstrengungen der Teams, die als „Project Pitlane“ bezeichnet werden, sind Teil der branchenweiten Bemühungen des Vereinigten Königreichs, Atemschutzgeräte herzustellen und zu liefern, um den nationalen Bedarf zu decken.

Formel1
Foto: FIA.com

Nach den am Montag von der britischen Regierung getroffenen Entscheidungen wird sich das „Project Pitlane“ auf mindestens drei Arbeitsabläufe konzentrieren. Diese Arbeitsabläufe variieren im Umfang von Reverse Engineering bestehender medizinischer Geräte, über Unterstützung bei der Skalierung der Produktion bestehender Beatmungsgeräte im Rahmen des VentilatorChallengeUK-Konsortiums bis hin zum schnellen Entwurf und zur Prototypenfertigung eines neuen Geräts für die Zertifizierung und der anschließenden Produktion.

In jedem Fall wird das „Projekt Pitlane“ die Ressourcen und Fähigkeiten seiner Mitgliederteams so effektiv wie möglich zusammenführen und sich dabei auf die Kernkompetenzen der Formel 1-Industrie konzentrieren: schnelles Design, Prototypenfertigung, Tests und qualifizierte Montage. Die einzigartige Fähigkeit der Formel 1, schnell auf technische und technologische Herausforderungen zu reagieren, ermöglicht es der Gruppe, einen Mehrwert für die Reaktion der gesamten technischen Industrie zu schaffen.

Der Schwerpunkt des „Projekts Pitlane“ liegt nun auf der Koordinierung und Beantwortung der klar formulierten Herausforderungen. Die Teams sind weiterhin bereit, in anderen Bereichen zu unterstützen, die schnelle, innovative technologische Antworten auf die einzigartigen Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie erfordern.

Quelle: FIA.com

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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