Das Wochenspiegel Team Monschau (WTM Racing) hat beim ersten von zwei Rennen beim „Road to Le Mans“, dem Saisonhöhepunkt des Michelin Le Mans Cups im Rahmen des weltberühmten 24-Stunden-Rennens, die Zielflagge nicht gesehen. Nach einer starken Aufholjagd kam es in der letzten Runde zu einer Kollision mit einem anderen LMP3-Fahrzeug, womit das Rennen für Leonard Weiss und Torsten Kratz kurz vor der Zielflagge beendet war.

Bis dahin bewies die WTM-Mannschaft Kampfgeist. Vom 21. Startplatz bei 34 gestarteten LMP3-Fahrzeugen ins Rennen gegangen, machte Leonard Weiss schon früh im Rennen Positionen gut. Als eine Safety-Car-Phase nach wenigen Minuten das Feld neutralisierte, bewies WTM Racing, dass man aus den bisherigen Einsätzen im Michelin Le Mans Cup gelernt hat. Weiss suchte bei der ersten Gelegenheit die Box für den obligatorischen Stopp auf.

Foto: Deep Spirit Photography

Torsten Kratz übernahm das Cockpit und hatte nun eine günstige Ausgangsposition, denn nicht alle Fahrzeuge haben in der Safety-Car-Phase gestoppt. Damit war die Aufholjagd jedoch nicht beendet. Kratz fuhr sich bis auf die achte Position vor. Endlich, so schien es, würden die Bemühungen von „WTM powered by Phoenix“ auch einmal im Endergebnis belohnt werden.

Doch eingangs der letzten Runde auf dem weltberühmten, 13,626 Kilometer langen Circuit de la Sarthe kam es zu einem Dreher von Kratz, der daraufhin von einem anderen Fahrzeug getroffen und in die Mauer geschickt wurde. So endete ein weiteres starkes Rennen von WTM Racing im Michelin Le Mans Cup ohne zählbares Resultat.

Dieses soll nun endlich beim zweiten Rennen folgen, das am Samstagmittag unmittelbar vor dem Start des 24-Stunden-Rennens abgehalten wird. Dann starten Weiss und Kratz von der vierten Startposition und haben damit eine hervorragende Ausgangslage, endlich das verdiente Ergebnis einzufahren.

Stimmen nach dem Rennen

WTM Racing LMP3 Michelin Le Mans Cup Le Castellet 2021 Torsten Kratz Leonard Weiss
Foto: Deep Spirit Photography

Leonard Weiss (Fahrer Duqueine M30-D08 #11): „Das ist natürlich sehr schade. Wir lagen auf dem achten Platz und es wären unsere ersten Punkte gewesen. Leider hat Torsten sich gedreht und wurde von einem anderen Fahrzeug erwischt. Wir greifen am Samstag noch einmal an.“

Torsten Kratz (Fahrer Duqueine M30-D08 #11): „Wir sind durch den frühen Stopp schnell nach vorn gekommen. Ich lag auf Platz acht in einem packenden Dreikampf. Lange Zeit konnte ich die Position halten, bis sich ein Konkurrent am Ende der vorletzten Runde hart, aber fair vorbeischob. Dadurch bin ich auf die schmutzige Linie geraten und habe mich gedreht. Das dahinterfahrende Fahrzeug konnte nicht mehr ausweichen. Es tut mir sehr leid für das Team, denn das wäre Ergebnis gewesen, das wir alle verdient hätten. Jetzt greifen wir am Samstag aus guter Position an.“

Quelle: Pressemitteilung WTM Racing

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