Beim 45. RCM DMV Grenzlandrennen, dem vierten Saisonlauf der NLS, startete W&S Motorsport mit vier Porsche. Das Team durfte sich über ein Podiumsplatz in der Klasse V5 und Punkte in der Cup 3 freuen, musste aber auch bei zwei Autos wegen eines Unfalls und technischer Probleme Rückschläge in der Meisterschaft verkraften.

Foto: L. Rodrigues

Der AVIA racing Porsche 911 GT3 Cup 992 #120, besetzt mit Daniel Blickle, Tim Scheerbarth und David Jahn ging im Feld der 120 Teilnehmer von einem vielversprechenden 20. Gesamtplatz aus ins Rennen über vier Stunden. Die Startphase meisterte Scheerbarth bravourös und gewann einige Positionen. Aber noch vor dem ersten geplanten Tankstopp meldete er Probleme mit der Lenkung und musste die Box ansteuern. Nach einer zehnminütigen Reparatur ging David Jahn zurück ins Renngeschehen und fuhr schnelle Runden. Daniel Blickle knüpfte an die gute Pace an und das Trio beendete das Rennen auf dem 25. Gesamtrang und sammelte damit weiter wertvolle Erfahrungen mit dem Auto.

Foto: L. Rodrigues

Marius Rauer, Daniel Bohr und Sebastien Vittel im AVIA racing Porsche 718 Cayman GT4 CS #960 qualifizierten sich für die zweite Startreihe in der Klasse Cup 3 der Porsche Endurance Trophy Nürburgring. Diese Position verwalteten die drei souverän bei 14 Klassengegnern. Der AVIA Cayman überquerte auf dem vierten Platz die Ziellinie und siegte in der AM-Wertung der Porsche Endurance Trophy Nürburgring.

Foto: L. Rodrigues

Im Cockpit des Vöhringer Porsche 718 Cayman GT4 CS #961 teilten sich Jürgen Vöhringer und René Höber die Arbeit am Volant. Startfahrer Höber behauptete sich aus dem Mittelfeld heraus besonnen und fuhr konstante Zeiten. Kurz nach der ersten Rennstunde kam es bei einem Überholmanöver im Abschnitt Pflanzgarten zu einem Kontakt mit einem Klassenkonkurrenten und der Vöhringer Cayman verunfallte schwer. Höber konnte das Auto glücklicherweise mit nur leichten Blessuren und einem Schrecken selbstständig verlassen.

Foto: L. Rodrigues

Ein tadelloses Rennen boten Kevin Rembert, Niclas Wiedmann und Dirk Biermann im seriennahen Porsche Cayman V5 #460. Vom zweiten Startplatz der V5 Klasse fuhren alle drei fehlerfrei und durch die perfekte Taktik des Teams wurde diese Leistung mit dem zweiten Platz und damit dem Sprung aufs Podium belohnt.

STIMMEN NACH DEM RENNEN

Foto: L. Rodrigues

Patrick Wagner, Teamchef W&S Motorsport: „Mit zwei Autos lief das Rennen wirklich sehr gut. Der vierte Platz des AVIA Cayman und natürlich der zweite Platz des V5 Cayman sind super Resultate, über die wir uns sehr freuen. Mit dem Cup 2 Porsche gab es Probleme mit der Lenkung, die wir nun nochmals analysieren müssen. Die Jungs waren trotzdem superschnell unterwegs und ohne die Reparatur wäre ein Top-Ergebnis drin gewesen. Der Unfall von René war heftig, ging zum Glück aber für ihn glimpflich aus. Ich denke, bis zum 6h-Rennen in zwei Wochen haben wir den Vöhringer Cayman wieder fit und werden dann wieder mit vier Autos angreifen.“

Foto: Gruppe C Photography

David Jahn, Fahrer #120: „Es war ein guter Einstand auf der Nordschleife für mich. Nach fünf Jahren Abstinenz in der Langstrecke kam ich nach kurzer Eingewöhnung schnell wieder klar. Es liegt noch ein wenig Setup-Arbeit vor uns, um den Cup-Porsche weiter zu optimieren. Aber es liegen noch fünf Läufe vor uns und wenn wir die nötige Feinabstimmung haben, können wir mit Sicherheit angreifen und vorne mitfahren. Im Team AVIA W&S Motorsport fühle ich mich sehr wohl und verstehe mich super mit meinen beiden Fahrerkollegen, das ist eine optimale Basis für die Zukunft.“

Foto: Gruppe C Photography

Marius Rauer, Fahrer #960: „Ich bin sehr zufrieden mit NLS 4. Ich ging vom vierten Platz aus ins Rennen und konnte diesen bis zum Fahrerwechsel auch verwalten. Meine Teamkollegen hielten die Position ebenfalls konsequent und wir beendeten ohne Fehler und Strafen auf dem vierten Rang ein turbulentes Rennen. Perfekte Arbeit auch vom Team bei den Stopps und der Taktik, ich denke ein Fortschritt von Rennen zu Rennen ist erkennbar.“

Kevin Rembert, Fahrer #460: „Ein wirklich starkes Rennen von uns allen. Wir haben eine konstante Pace abgeliefert, nichts anbrennen lassen und sind dadurch souverän durchgekommen. Viel besser kann man es nicht machen und ein verdienter zweiter Platz für W&S Motorsport.“

In weniger als 14 Tagen geht es am Samstag, den 9. Juli 2022, weiter mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dem fünften Saisonlauf in der Nürburgring Langstrecken-Serie.

Quelle: Pressemitteilung AVIA W&S Motorsport

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