Mit der 67. ADAC Westfalenfahrt, dem ersten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie 2022, begann für das Team Monkeytown Racing ein neues Kapitel. Die RCN-erfahrene Mannschaft rund um Teamchef Paul Walczok startete am Samstag, den 26. März zum ersten Mal in der Serie mit einem BMW M240i und setzte sich gegen routinierte Teams in der Klasse durch und sah auf Rang drei die Zielflagge.

Foto: Rebekka Winter / Ring-Race-Shoot

„Was für ein turbulente Woche, nach den Einstellfahrten mussten wir noch unvorhersehbare technische Probleme beheben. Hier haben die Jungs von der Technik richtig Gas geben, Respekt und Danke! Auch die Organisation unseres ersten NLS-Einsatzes war eine Herausforderung. Das Team ist in dieser Woche über seine Grenzen gegangen, ein großes Lob hierfür!“, sagte Teamchef Walczok vor dem Rennen.

Foto: Rebekka Winter / Ring-Race-Shoot

Strahlende Frühlingssonne und frische Temperaturen herrschten am Samstagmorgen in der Eifel beim Qualifying über 90 Minuten. Die Piloten Anton Ruf (Kronberg), Alexander Rölleke (Siebenbach) und Patrick Schneider (Boxberg) gingen die Zeitenjagd noch verhalten an, um sich mit dem frischen Asphalt der Nordschleife noch mehr vertraut zu machen. Über die Wintermonate wurden fast 2,5 Kilometer der legendären Eifelrennstrecke erneuert. Schlussendlich sollte es von der sechsten Position, in der mit acht Teilnehmern besetzten Klasse aus ins vierstündige Rennen gehen.

Foto: L. Rodrigues

Zahllose Zuschauer in der Startaufstellung, auf den Tribünen sowie auf den Besucherplätzen in der Grünen Hölle boten eine würdige Kulisse zum Rennstart um 12:00 Uhr. Startfahrer Schneider hielt sich in den ersten Runden aus allen Scharmützeln heraus, ausgesprochenes Ziel für das Debütrennen war den Wagen heil über die Distanz zu bringen. Im Rennverlauf verbesserten die Piloten kontinuierlich ihre Pace und machten Plätze gut.

Foto: L. Rodrigues

Die Teamtaktik passte ebenfalls und die Boxenstopps verliefen fehlerfrei. Lange lag der BMW M240i #677 auf Platz vier hinter der Spitze, konnte im letzten Umlauf sogar noch eine Position gut machen und somit beendete Team Monkeytown Racing auf Rang drei mit einem Podest Platz sein Premiere-Rennen in der beliebten Langstreckenserie auf der Nordschleife.

Foto: L. Rodrigues

Entsprechend glücklich sagte Patrick Schneider mit dem Pokal in den Händen: „Das Team hat eine unglaubliche Arbeit die Woche durch geleistet! Perfektes Auto, perfektes Wetter perfektes Ergebnis! Daran dürfen wir gerne fortan anknüpfen!“

Ebenso zufrieden freute sich Anton Ruf: „Das Wochenende verlief sehr gut für uns. Im Qualifying hat uns noch ein bisschen die Pace gefehlt, im Rennen allerdings waren wir dann gut unterwegs. Dass es uns dann in der letzten Runde noch gelungen ist auf Platz drei vorzufahren war ein Riesenerfolg für das ganze Team.“

„Wir konnten während des Rennes die geplante Strategie umsetzten. Die Fahrer haben einen super Job gemacht, Ziel war es das Auto über die 4 Stunden zubringen. Dass dann noch das Podium in der letzten Runde möglich wurde, ist der Wahnsinn!“, schließt Teamchef Walczok ab.

Lauf zwei der NLS ist das 46. NIMEX DMV 4h-Rennen am 9. April 2022. Dann wird Achim Feinen für Patrik Schneider ins Cockpit des BMW M240i steigen und die 24,358 km aus Grand-Prix-Sprintstrecke und Nürburgring Nordschleife unter die Räder zu nehmen. Monkeytown Racing will erneut um Klassen- und Meisterschaftspunkte kämpfen.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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