Porsche ist stark in die Saison 2022 der ADAC GT4 Germany gestartet. Die ADAC Serie absolvierte in der Motorsport Arena Oschersleben die offiziellen Testtage. Dabei konnten drei Exemplare des im Winter neu vorgestellten GT4-Cayman die Spitze markieren. Auch Mercedes-AMG präsentierte sich auf der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands gut in Form.

Foto: Gruppe C Photography

Bei über acht Stunden Streckenzeit probierten die insgesamt 15 teilnehmenden Teams zudem erstmals auch den exklusiv von Shell entwickelten umweltschonenden Kraftstoff „Blue Gasoline 98 GT Masters“ aus, der zu rund 50 Prozent aus regenerativ erzeugten Komponenten besteht. Die ADAC GT4 Germany startet vom 22. bis 24. April ebenfalls in Oschersleben in die neue Saison. Eintrittskarten dafür sind ab 28 Euro online unter adac.de/motorsport erhältlich. ADAC Mitglieder sparen im Online-Vorverkauf 10 Prozent. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Die Rennen der ADAC GT4 Germany sind 2022 kostenlos auf der Sportplattform sport.de zu sehen und können auch weiterhin auf adac.de/motorsport angeschaut werden.

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Die absolute Bestzeit der Testtage ging mit 1:30,311 Minuten an Vincent Andronaco (16/Wentorf bei Hamburg). „Darüber bin ich natürlich super happy“, erklärt der Porsche 718 Cayman GT4 RS CS-Pilot, der aus dem Nachwuchsprogramm vom Allied-Racing stammt und 2022 sein Debüt in der ADAC GT4 Germany gibt. Andronaco setzte seine schnellste Runde erst in den letzten Sekunden der siebten von sieben Testsessions. „Wir haben zuvor neue Reifen montiert und auch nach einer guten Track-Position gesucht. Das hat alles perfekt geklappt. Uns war es wichtig, eine Referenzzeit zu setzen, damit wir wissen, wo wir im starken Feld der ADAC GT4 Germany stehen.“ Andronaco teilte sich das Porsche-Steuer während der Testtage mit den beiden amtierenden Trophy-Champions Tom Kieffer (47/LUX) und Christian Kosch (45/LUX). „Ich hatte über die Testtage für die beiden als Coach zur Verfügung gestanden und auch ein wenig Set-up-Arbeit erledigt. Insgesamt hatte ich aber nicht sonderlich viel Fahrzeit im Auto“, fügte Andronaco an.

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Mit einer Zeit von 1:30,880 Minuten ging die zweitbeste Zeit der Testtage an Nicolaj Møller Madsen (29/DNK, AVIA W&S Motorsport) in einem weiteren Porsche. „Wir haben in den letzten beiden Tagen viel gelernt und in jeder Session einen guten Speed gezeigt. Das ist das Wichtigste. Wir haben eine Quali-Simulation durchgeführt. Ich hatte jedoch ein wenig Verkehr und bin somit nicht komplett mit der Runde zufrieden. Für die Testtage gibt es aber keine Trophäen und Punkte“, so Møller Madsen, der sich das Fahrzeug mit Finn Zulauf (17/Königstein im Taunus) teilt. „Ich denke, wir haben ein gutes Set-up für die Longruns gefunden. In zwei Wochen beim Saisonstart greifen wir voll an. Wir sind bereit.“

Auch Rang drei ging an einen Porsche. Pavel Lefterov (24/BUL, Overdrive Racing) umrundete die 3,667 Kilometer lange Strecke in der Magdeburger Börde in 1:30,964 Minuten. „Wir haben die neuen Fahrzeuge sehr spät bekommen, konnten uns über die Testtage aber stetig verbessern. Unser Team hat wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet. Aber natürlich gibt es immer noch ein paar kleine Dinge zu optimieren“, analysiert Lefterov, der zusammen mit Stefan Bostandjiev (17/BUL) startet. „Auch wir hatten eine Quali-Simulation probiert, hatten aber noch recht viel Sprit an Bord. Wir sind auf jeden Fall mit bei der Musik und gehen optimistisch ins erste Rennwochenende.“

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Bestplatzierter Mercedes-AMG GT4 war das Fahrzeug von Jan Philipp Springob (21/Köln) und Nico Gruber (20/AUT, beide Drago Racing Team ZVO) mit 1:31,107 Minuten auf Gesamtrang vier. Deren Teamkollegen Robert Haub (32/USA) und Gabriela Jílková (27/CZE) komplettierten die Top Fünf der Testtage von Oschersleben. Jílkovás Zeit von 1:31,147 Minuten wurde als einzige schnelle Runde der Spitzengruppe nicht in der letzte Session gefahren. Die Tschechin ist zudem die einzige Dame im Feld der ADAC GT4 Germany 2022. „Ich freue mich sehr auf diese Saison. Letztes Jahr ging es darum die Stecken und das Auto kennenzulernen“, so Jílková, die 2021 bereits zwei Podiumsergebnisse einfuhr. „Dieses Jahr möchten wir in die Top Drei der Meisterschaft kommen. Das ist unser großes Ziel. Wir haben an den Testtagen gute Arbeit geleistet und gesehen, dass wir zu den schnellsten gehören. Das ist ein gutes Gefühl.“

Die Top Fünf der Testtage von Oschersleben

1. V. Andronaco/C. Kosch/T. Kieffer, Allied-Racing, Porsche 718 Cayman GT4 RS CS, 1:30,311 min.
2. N. Møller Madsen/F. Zulauf, AVIA W&S Motorsport, Porsche 718 Cayman GT4 RS CS, 1:30,880 min.
3. S. Bostandjiev/P. Lefterov, Overdrive Racing, Porsche 718 Cayman GT4 RS CS, 1:30,964 min.
4. J.P. Springob/N. Gruber, Drago Racing Team ZVO, Mercedes-AMG GT4, 1:31,107 min.
5. R. Haub/G. Jílková, Drago Racing Team ZVO, Mercedes-AMG GT4, 1:31,147 min.

Quelle: Pressemitteilung ADAC GT4 Germany

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