Nach dem Saisonauftakt-Rennen der NLS am 27. Juni 2020 bei dem 141 Fahrzeuge gemeldet waren und es in der „Open-Air Pitlane“ schon sehr voll war, öffnet der Veranstalter nun die regulären Boxen für die Teams der Klassen SP9, SPPRO und SPX. Diese können mit maximal je zwei Fahrzeugen nun die Boxen beziehen. Wenn ein Team mehr Fahrzuge nennt, wird eine weitere Box vergeben.

Die VLN-Organisation teilt hierzu mit, dass ab einer Teilnehmerzahl von 145 dann wohl Teams abgesagt werden müsste. Um dies zu vermeiden, werden die organisatorischen Regularien entsprechend angepasst. Es wird zum Doppel-Wochenende mit mehr Autos gerechnet. Beim 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am 11. Juli 2020 sowie beim 52. ADAC Barbarossapreis am 12. Juli 2020 wäre damit deutlich mehr Platz für GT3-Teams aber auch für Teilnehmer anderer Klassen im Fahrerlager.

Nürburgring Langstrecken-Serie 2020, 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy Fahrerlager Boxengasse
Foto: Jan Brucke/VLN

Die Boliden müssen jedoch trotzdem die gesamte erweiterte Boxengasse inklusive „Corona-Kurve“ durchfahren, ebenso prüft der ADAC Nordrhein noch, ob gegebenenfalls auch Mindeststandzeiten angepasst werden müssen. Die Boxentore zum Fahrerlager müssen mindestens einen Meter weit geöffnet sein, die Tore zur Strecke bleiben vollständig geöffnet. Somit ist für einen mehr als ausreichenden Luftaustausch gesorgt. In den Boxen dürfen sich maximal 12 Personen gleichzeitig aufhalten, ausgenommen Personen die die Box durchqueren um zur Pitwall oder der Tankanlage zu gelangen. Maskenpflicht ist obligatorisch.

W&S Motorsport Porsche Cayman 718 GT4 NLS 2020
Foto: Lukas Flach

Wieviele Teilnehmer zum Double-Header in die Eifel reisen, werden wir am Mittwoch-Nachmittag auf der vorläufigen Teilnehmerliste erfahren. Beginn beider Rennen ist jeweils um 12:00 Uhr über die Zeitdistanz von vier Stunden. Der Livestream überträgt ab 8:15 Uhr durchgehend das Zeittraining und Rennen bis 16:30 Uhr am Samstag und Sonntag.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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