Auf dem Circuit of The Americas in Austin sind noch lange acht Stunden Renndistanz zu überstehen. An der Spitze des inzwischen auf 25 Fahrzeuge geschrumpften Feldes zieht der Black Falcon Mercedes-AMG GT3 #4 seine Runden. Mit 2 Runden Rückstand verfolgt ihn der Herberth Motorsport Porsche 911 GT 3 R #91 und der Toksport WRT Mercedes-AMG GT3 #90. Die Rundenzahl hat inzwischen die 400 überschritten.

Für das Team Sorg Rennsport geht es in der Gesamtwertung um nicht weniger als die Chance unter den Top 3 der „Championship of the Continents International GT Cars“ zu landen. Der Champion-Titel der GT4-Klasse ist für das Team aus Wuppertal bereits sicher. Der BMW M4 GT4 #451 liegt in der Klassenwertung uneinholbar vorne.

Kurz vor Rennstart berichtete das Team, dass sie durch eine BoP-Anpassung ca 4% mehr Leistung abrufen dürfen. Was sich dann leider nicht als wirklicher Vorteil entpuppte. Daniel Sorg: „Die Mehrleistung fällt uns gerade auf die Füße. Wir haben Temperaturprobleme.“ Bis zur Unterbrechung des Rennens nach der ersten Hälfte hielt sich das Auto auf Rang 20.

Zu Beginn der zweiten Rennhälfte ging der M4 GT4 mit Jason Hart auf eine „feurige“ Runde: Mit 2:18,170 min brannte er die schnellste Zeit eines M4 GT4 mit Hankook-Slicks ins Zeitentableau.

Daniel Sorg CoTA 2019
Foto: P. Fryba/Sorg Rennsport

„Jason Hart is on fire!“ war Daniel Sorgs Reaktion. Doch die Euphorie verflog etwas später. Vor kurzem dann Daniels Meldung: „Aufgrund der anhaltenden Spritprobleme mit leichten Aussetzern, sind unsere Stints 5-10 Minuten kürzer als die der Konkurrenz. Daraufhin wechseln wir nun auf die geringere Leistungsstufe. Wir wollen ankommen, darum sind wir hier!“ Momentan liegt das Auto auf Rang 16 und der CUP1 BMW M240i #851 hält sich auf Platz 22.

Es bleibt also weiter spannend in Texas. Bewölkt, 18°C Temperatur ohne Aussicht auf Regen meldet das Wetterradar.

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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