Mit den Circuit Paul Ricard 1000km stand für Philipp Frommenwiler und seine Mannschaft vom Jenson Team Rocket RJN die Generalprobe für die 24 Stunden von Spa Ende Juli auf dem Programm. Auch, wenn am Ende nicht das erhoffte Ergebnis zu Buche steht, reist der Kreuzlinger mit einem guten Gefühl zum Saisonhighlight.

Der dritte Aufschlag des Blancpain GT Series Endurance Cup an der Côte d‘Azur geht mit einer Renndauer von sechs Stunden über die doppelte Distanz eines normalen Laufes und führt durch die Startzeit am Abend über die Hälfte der Renndistanz durch die Dunkelheit. All dies bietet den Fahrern und Teams die Möglichkeit, sich und die Fahrzeuge optimal auf das 24-Stunden-Rennen in Belgien vorzubereiten.

Mit Startposition 36 im hart umkämpften Starterfeld von 49 GT3-Fahrzeugen war die Ausgangsposition für Philipp Frommenwiler und seine Teamkollegen Matt McMurry und Ryan Ratcliffe nicht optimal. Und auch zu Beginn des Rennens war das Glück nicht auf ihrer Seite: In einer Full-Course-Yellow-Phase verlor das Trio im Honda NSX GT3 eine Runde, da McMurry hinter einem havarierten Fahrzeug fest hing und nicht überholen durfte.

Philipp Frommenwiler
Foto: P. Frommenwiler

Für die letzten beiden Rennstunden übernahm Philipp Frommenwiler das Steuer und brachte den GT3-Boliden nach sechs Stunden sicher auf Gesamtrang 22 und Platz neun im Silver Cup über die Ziellinie. „Von dem Wochenende haben wir uns deutlich mehr erhofft. Im Qualifying lief es nicht für uns und auch im Rennen wurden wir gleich am Anfang weit zurückgeworfen. Dennoch bin ich insgesamt zufrieden mit diesem Rennen. Wir haben einen grossen Schritt in Sachen Setup und Reifenmanagement gemacht und sollten jetzt gut aufgestellt sein für die 24 Stunden in Spa“, resümiert der 29-Jährige.

Als nächstes Event stehen für den Honda-Piloten die offiziellen Testtage auf dem Circuit de Spa-Francorchamps am 2. und 3. Juli auf dem Programm. Nur wenige Wochen später (25. bis 28. Juli) geht es dann auf der Ardennenachterbahn in die 71. Ausgabe der TOTAL 24h of Spa.

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