Dass die Dänen ein kämpferisches Volk sind, ist seit dem Mittelalter kein Geheimnis. Unter Beweis möchte das Claus Spiegelhauer, Teamchef der vor drei Jahren gegründeten Legend Motor Company in der noch jungen DMV NES500 Langstreckenserie stellen.

Legend Motor Company Fahrzeug Peugeot Spider THP
Foto: Legend Motor Company
Angefangen hat alles vor vielen Jahren – wie so oft – im Kartsport. 2014 dann organisierte sich die Privatmannschaft rund um Claus Spiegelhauer einen Peugoet Spider THP, mit dem man dann in der Dänischen Endurance Championsship anfing erste Erfolge einzufahren. Mit dabei, von Beginn an, die drei jungen Fahrer Nicolaj Spiegelhauer, Frederik Vodder und Mikkel C. Henriksen.

Die magere Ersatzteilbeschaffung jedoch zwang das Team 2017 zum Umorganisieren. Der Peugeot wurde verkauft und man suchte ein neuen Projekt. Rausgekommen ist dabei ein, auf dem europ. Festland eher selten anzusehender, Ginetta G50. Also machte sich die Mannschaft auf nach Schottland, packte den wendigen Briten ein und verfrachtete ihn ins heimische Dänemark. Hier wurde das Auto komplett renoviert und nach GT4 Spezifikation wieder aufgebaut.

Vorallem die viele Erfolge in internationalen GT4-Langstreckenrennen sorgten für eine schnelle Entscheidung für den Ginetta G50/55 GT4 bei der Legend Motor Company. „Unsere Ginetta ist im Original ein G50 Wagen, mit ein Ford V6-Motor und 305PS. Doch wir haben das Fahrzeug etwas modifiziert. Zum Einsatz kommen nun eine G55 Karosserie, ein G55 Bremssystem, Paddleshift und ein überarbeiteter Motor, der heute 358PS bringt.“ teilt Spiegelhauer auf Nachfrage der LSR-Freun.de mit.

Legend Motor Company Fahrertrio Nicolaj Spiegelhauer Frederik Vodder Mikkel C Henriksen
Foto: Legend Motor Company
Gefahren wird der Ginetta vom Stammfahrer-Trio Spiegelhauer Jr., Vodder und Henriksen. Vodder konnte neben dem bisherigen Einsatz im Peugeot Spider der Legend Motor Company bereits Erfolge in der dänsichen Superturisme Serie feiern, während Henriksen Erfahrung von FDM Aquila und aus diversen Formel-4 Läufen mitbringt.

Ziel der noch jungen Mannschaft ist es, 2018 vor allem der ebenfalls jungen NES500-Serie des DMV beizuwohnen und vereinzelte 12h- und 24h-Rennen zu fahren. Bereits 2017 konnte das Team rund um Claus Spiegelhauer NES-500 Luft schnuppern, als man das Rennen auf dem Nürburgring bestritt. „Unser Ziel ist ein Podiumsplatz in der NES500 Serie“, so Spiegelhauer.

Die NES500 startet bereits am 07. Januar 2018 im niederländischen Zandvoort mit einem Einladungsrennen im Rahmen der Winter Endurance Meisterschaft Zandvoort.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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