Drei Dänen sind am vergangenen Wochenende ins belgische Spa gereist, um sich dem Feld der Mitstreiter zu stellen. Mikkel C. Henriksen, Frederik Vodder und Teamchef Claus Spiegelhauer fuhren nicht nur ein besonnenes Rennen, sondern konnten den Sieg in der Klasse NES8 für sich beanspruchen.

Die Legend Motor Company hat Samstag in der Klasse NES8 der DMV NES500 Serie gewonnen und konnte zudem den zweiten Gesamtrang mit nach Hause nehmen. Mit der bereits angekündigten Ginetta G55 wusste man um seine Chancen und stellte das Team entsprechend darauf ein. „Das Auto war mit Sicherheit nicht das schnellste.“ weiß Spieglhauer nach dem Rennen. „Aber mit harter Arbeit, konzentriertem Fahren und sehr stabilen Rundenzeiten arbeiteten vom siebten Startplatz bis zum endgültigen Zielergebnis vor.“

„Es war vor allem ein Sieg, der sowohl auf gute mechanische Arbeit als auch auf ein paar gute stabile Fahrer im Auto zurückzuführen war.“ setzt der Däne fort.

Mikkel C. Henriksen startete mit der Ginetta G55 und fuhr den ersten Stint im einem dem 4-Stunden-Rennen „angemessenen“ Tempo durch. Während einige der Kontrahenten wohl glaubten, ein Sprintrennen starten zu müssen, sollte Mikkel nach dem Start auf den zehnten Gesamtrang zurückfallen. Jedoch fuhr der Däne klug und sensibel und mit auffallend stabilen Zeiten auf den fünften Gesamtrang vor.
Mindestens genauso vernünftig fuhr Frederik Vodder fünfzig Minuten später seine Runden uns setzte die gute Arbeit fort. Der Däne fuhr „das Auto ‚leise‘ durch das Feld nach vorne“, wie der Teamchef bestätigt.

Legend Motors Ginetta G55
Foto: C. Spiegelhauer

Wie schon im ersten Stint, fuhr auch Henriksen weiter, wie es auch Vodder vorher tat. Mit Geduld und Vernunft arbeiteten sich die Dänen durch die Zeit. Den letzte Stint fuhr widerum Henriksen und die Taktik blieb die gleiche, wie von Anfang an – gute, stabile und vernünftige Runden, statt Heizerei. Dass das funktioniert, zeigt das Ergebnis dieses Premierenlaufs der Dänen. Ein Klassensieg im ersten Rennen der Mannschaft in dieser beeindruckenden Serie.

„Es war wirklich ein Sieg, an dem wir hart arbeiten mussten, und die Jungs machten das so hervorragend – großen Respekt für die Fahrt, die sie lieferten.“ freut sich Spiegelhauer nach dem Rennen.

Nachdem bekanntlich „nach dem Rennen vor dem Rennen“ ist, befindet sich die Mannschaft bereits auf dem Heimweg, wo das Fahrzeug dann für den zweiten Lauf in vier Wochen in Oschersleben revidiert und vorbereitet wird. Dann wird auch Nicolaj Spiegelhauer mit an den Start gehen.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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