Wie weltweite Nachrichtenagenturen übereinstimmend berichten, wurde Nathalie Maillet tot aufgefunden. Die ersten Informationen deuten auf einen Mord hin, aber das ist nicht bestätigt. Die Ereignisse fanden in ihrem Haus in Gouvy statt.

Nach Angaben der Bürgermeisterin der Gemeinde, Véronique Léonard, wurden zwei Personen getötet: Nathalie Maillet und eine weitere Person. Darüber hinaus hat sich eine Person selbst getötet. Es wird vermutet, dass es sich dabei um ihren Ehemann handelt, der für den Tod von Nathalie Maillet verantwortlich ist, sowie um eine dritte Person.

Die Zahl der Todesopfer dieser Tragödie beträgt somit drei. „Die einzige Information die ich hatte war, dass es sich um einen Doppelmord mit anschließendem Selbstmord im Haus von Frau Maillet handelte“, so die Bürgermeisterin.

„Die Polizei war gegen 9 Uhr morgens noch vor Ort“, sagt Véronique Léonard. „Frau Maillet war eine sehr diskrete Person, ich habe noch nie gehört, dass etwas bei ihr zu Hause passiert ist“, sagte die Bürgermeisterin.

Der Präsident der Rennstrecke, Melchior Wathelet, zeigte sich betrübt über die Nachricht: „Unsere emblematische Direktorin ist verstorben. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden. Aber hier sind wir auch alle Nathalie nahe. Die Mitarbeiter der Rennstrecke gehörten ebenfalls zu ihrer Familie. Er fügte hinzu: „Es ist ein harter Tag für uns. Sie liebte die Rennstrecke so sehr, dass wir sie am Leben erhalten müssen“, fügte er hinzu.

„Wir sind alle erschüttert, sie hätte heute sicher gerne hier sein wollen“, sagte Melchior Wathelet.

Bevor sie Leiterin der „schönsten Rennstrecke der Welt“ wurde, hatte sie ein Architekturbüro geleitet. Als Tochter eines Rennfahrers und einer Autoliebhaberin war sie von klein auf in die Welt des Motorsports eingetaucht. Sie hat ihr Amt erst vor fünf Jahren angetreten. Sie hat gleichzeitig auf das vergangene Prestige des Ardennenrings, der hundert Jahre alt ist, und auf die neuesten Technologien gesetzt, um die Ausstellung zu digitalisieren und sogar zu virtualisieren.

Die luxemburgische Staatsanwaltschaft lehnt eine Stellungnahme vorerst ab, wird aber am Ende des Tages eine Erklärung abgeben.

Zitatquelle: rtbf.be

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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