Einer der erfolgreichsten GT- und Prototypenmotorsportler hängt nun den Helm an den Nagel und will sich neuen Aufgaben widmen. Timo Bernhard zieht sich als Pilot aus dem aktiven Motorsport zurück.

Nachdem zum Wochenbeginn bereits eine Nachfolgerin für Timo Bernhard als Athletenvertreterin des DMSB verkündet wurde schreibt der Fahrer heute selbst auf seinem Facebook-Profil:

Eine Ära geht zu Ende

„Für mich beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der mir auch erlauben wird, etwas mehr für meine Familie da zu sein. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Racer durch und durch bin, und deshalb auch weiter meinen Helm für die ein oder andere Veranstaltung aufsetzen werde: für Rallyes, Bergrennen, für Motorsport als Hobby und Ausgleich. Auf diesen Abschnitt freue ich mich unheimlich. Auf meine Aufgabe als Markenbotschafter für Porsche freue ich mich sehr, diese Rolle habe ich immer angestrebt. Ich werde mich jetzt auch verstärkt um mein KÜS Team75 Bernhard kümmern, durch meine neue Rolle als Teamchef nun auch im Tagesgeschäft. Das wird unser Team deutlich nach vorne bringen.
In meiner professionellen Karriere habe ich viel erreicht. Viel mehr, als ich ursprünglich zu hoffen gewagt habe; damals, als ich als Zehnjähriger auf dem heimischen Supermarktparkplatz mit Kartslalom angefangen habe, aber auch später, als ich 1999 als knapp 18-Jähriger, gerade volljährig geworden, zum ersten Mal bei Porsche in Weissach war. Jetzt ist es Zeit, danke zu sagen. Danke an die vielen tollen Menschen bei Porsche, mit denen ich zusammenarbeiten durfte und die mich positiv geprägt haben. Danke auch an meine fantastischen Teamkollegen, da fallen mir zuerst drei ganz besondere ein: Romain, Mark und Brendon. Wir haben unheimlich viel zusammen erreicht. Mein ganz besonderer Dank geht aber an meine Familie. An meine Ehefrau, an meine Eltern und an meine Schwester, die mit mir gezittert haben, die mir Zuversicht vermittelt haben, die sich mit mir geärgert haben, wenn es mal nicht lief, und die mit mir auch die kleinen Erfolge auf dem Weg zu den ganz großen Siegen gefeiert haben. Sie waren mir eine enorm wichtige Stütze im Hintergrund. Nur so konnte ich ein solches Programm in meiner Karriere so erfolgreich absolvieren.“

Quelle: Facebook-Fanseite Timo Bernhard

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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