Bereits vergangene Woche eröffnete der ADAC Nordrhein e.V. das Meldeformular für das ADAC TOTAL 24h-Rennen 2019 am Nürburgring. Traditionell als erstes stand „das grüne Biest“ – die skate-aid Viper kurz nach Veröffentlichung in der Liste. Ein Start im kommenden Jahr ist jedoch noch nicht sicher. Aber wer denkt, die Köpfe hinter der Viper lassen sich unterkriegen, der täuscht.

Das war ein ganz schöner Schlag in doppelter Hinsicht: Das 24h-Rennen war in vollem Gang, als sich Titus Dittmann mitten in der Nacht beim Team meldete: Gerade war er hinter dem Streckenabschnitt Pflanzgarten nach einer unverschuldeten Berührung mit einem Konkurrenten abgeflogen. Dem heftigen Einschlag folgte der Schlag für das Team. Denn die giftgrüne Viper war so böse ramponiert, dass nicht nur die Weiterfahrt unmöglich war, auch für die Zukunft der traditionsreichen Privatfahrer-Truppe sah es übel aus.

Fest steht bereits auch die Fahrerbesetzung, die mit Bernd Albrecht (Hirrlingen), Titus Dittmann (Münster), Reinhard Schall (Dettingen an der Erms) und Michael Lachmayer (Hürth) unverändert sein soll. Und so geht das Team nun daran, den nächsten Schritt zu machen: Die Nennung auch in den Renneinsatz münden zu lassen. „Noch fehlt uns etwas Budget“, verrät der Teamchef, „denn wir fahren nicht nur um einen Podestplatz, sondern eben auch für die gute Sache. Und somit wird eben alles durch Sponsoren und viel Ehrenamt gewuppt.“ Denn das Viper-Team unterstützt das von Titus Dittmann initiierte „skate aid“-Projekt und fährt das 24h-Rennen unter dem Motto „Wir rollen für skate-aid“.

Doch Bernd Albrecht – Teamchef und Pilot der Viper – weiß: „Sicher ist es noch nicht, dass wir starten. So einen Neuaufbau kann ohne Partner und Sponsoren nicht gestemmt werden.“
„Klar ist: Wenn wir die Sponsoren, Partner und Helfer nicht zusammenbringen können, werden wir nicht starten.“ erklärt er gegenüber LSR-Freun.de.

Die Frage, warum man dann so früh bereits genannt hat, kann Albrecht schnell beantworten: „Die erste Nennung hat beim 24h-Rennen einen besonderen Stellenwert. Und die wird vom Veranstalter auch öffentlich kommuniziert. Und die PR – noch dazu kostengünstige – nehmen wir gerne mit.“

Wer Albrecht und seine Jungs kennt, weiß: Die geben nicht auf. „Wir haben gestern die Seite road-to-green-hell.com online geschalten. Hier haben Fans die Möglichkeit, unser Projekt zu unterstützen. Und jeder der uns über die Seite unterstützt, wird dann beim nächsten 24h-Rennen seinen Namen auf dem Fahrzeug lesen können.“ freut sich Albrecht nach dem Release der Seite.

In eigener Sache:

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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