„Ganz oder gar nicht“ – das ist die Devise der Köpfe von Offtrack Performance. Und eine Teilnahme am härtesten und unberechenbarsten 24h-Rennen der Welt, ist das gemeinsame Ziel von Marco Ferraro und Lasse Gawor auch für 2018 gewesen. Das rückt nun – dank Sharky Racing – in greifbare Nähe.

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Welchen Mut und welche Einsatzbereitschaft braucht es, ein 24h-Rennen zu meistern, nachdem das eigene Auto in der vergangenen Saison so stark beschädigt wurde, dass die Fahrbereitschaft noch in weiter Ferne kaum zu erblicken ist? Diese Frage konnten uns auch Lasse und Marco nicht beantworten. Aber wenn die zwei Hobbyrennfahrer sich etwas in den Kopf gesetzt haben, dann ziehen sie das auch durch.

„Unser eigener Fuhrpark ist dieses Jahr noch nicht einsatzbereit, was also tun? Seit Ende letzten Jahres suchten wir nach einem passenden Cockpit für Marco in einem konkurrenzfähigen Rennwagen mit einem eingespielten Team, das dahinter steht. Wo gibt es das? Aus eigener Kraft können wir es im Jahre 2018 leider noch nicht stemmen. Nur einen Fahrerplatz mieten? Nicht mit uns.“ weiß Teamchef Gawor. „Die Zwischenfälle wie der große Unfall unseres Polos machten es nicht einfach, Zeit für Trainings, Wiederaufbauten und Organisation zu finden. Unser größter Gegner war und ist die Zeit.“

Zumindest können die Polo-Piloten auch Positives aus dem Crash zum siebten Lauf der Langstreckenmeisterschaft der abgelaufenen Saison ziehen. Da wäre zum einen der große Zuspruch und die Unterstützung der Fans. Aber – und ohne das geht es heute kaum noch – die Freundschaften und Partnerschaften, die man in den vergangenen Monaten geschlossen hat; die sind unbezahlbar. Eine dieser Freundschaften ist inzwischen das Team von Sharky-Racing. Gawor bestätigt das stolz: „Das Vitamin B und die tollen Kontakte, die wir in letzter Zeit im Motorsport sammeln konnten, um Rat bitten. Bei vielen Veranstaltungen haben wir in der Vergangenheit bereits mit Sharky Racing zusammen gearbeitet. Dies könnten wir doch auch beim 24h-Rennen, oder nicht? Und ob!“

Offtrack Performance wird Sharky beim diesjährigen 24h-Rennen am Nürburgring tatkräftig zur Seite stehen mit Helfern, Mechanikern und langjähriger Erfahrung aus dem Engineering. Sharky stellt das Auto zur Verfügung. Zum Einsatz kommt aber nicht irgendein Auto. Bei Sharky-Racing hat man deshalb noch mal aufgestockt und zum bereits bestehenden Seat Cubra TCR gesellt sich nun ein VW Golf 7 TCR im edlen orange-grauen Design.

Marco Ferraro wird den Golf zusammen mit Knut Kluge, Stephan Kuhs und Andreas Gabler in der SP3T pilotieren. In dieser Klasse kann die Mannschaft den Reifenpartner frei wählen und man hat mehr Freiheiten gegenüber dem TCR-Reglement. Das Team geht durchweg optimistisch an diese doch sehr kurzfristig geplante Challenge und ist sicher, dass sich die Teams Offtrack Performance und Sharky Racing perfekt ergänzen werden.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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