Das diesjährige 24h-Rennen bringt bereits zu Beginn einige Überraschungen mit sich.

Wochenspiegel Team Monschau Ferrari 488 GT3
Foto: 2017 – Michael Brückner
Mit einer respektablen Bestzeit von 8:14,591 Minuten hat das Wochenspiegel Team Monschau der Konkurrenz kurzerhand gezeigt, was auf der Nordschleife möglich. Im 2. Qualifying am Freitagmorgen haben Daniel Keilwitz, Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Krainz dem Ferrari 488 GT3 ordentlich die Sporen gegeben und den Italiener einfach mal auf den 1. Platz der schnellsten Runden gestellt. Dass die Zeit in keine wertung einfließt ist zwar schade, jedoch sollte die Konkurrenz die Ohren anlegen. Offensichtlich ist die Angst vor einer Einschränkung der Ballance of Performance immer noch größer als der Wille, Bestzeiten zu fahren. Im Vergleich zur Vorjahresbestzeit fehlten Daniel Keilwitz – der den Ferrari mit der Nummer 22 im Qualifying aufs Podium stellte – lediglich 76 Tausendstel.

Mit einem Abstand von 4,297 Sekunden, trafen auch die Vorjahressieger Maro Engel, Adam Christodoulou, Yelmer Buurman und Manuel Metzger ins Schwarze, bzw. erhielten die blaue Laterne für das Top-30-Qualifying am Freitagabend.

Glück im Unglück für Schubert Motorsport

Walkenhorst Motosport "powered by Dunlop" BMW M6 GT3
Foto: 2017 – Michael Brückner
dem freien Training. Wenigstens konnten die 4 Werkspiloten von BMW den Schnitzer M6 für die Top-30 qualifizieren.

Aktuell ist es so, dass 7 der 9 gemeldeten M6 GT3 schafften es bisher in das Top-30 Kader des 161 Fahrzeuge starken Gesamtfeldes. Neben einem bisher nicht qualifizierten M6 aus dem Hause Walkenhorst, musste auch Schubert Motorsport aus Oschersleben seit Jahren das erste Mal auf eine zwei blaue Laterne an den Fahrzeugen verzichten. Doch des einen Pech, ist des anderen Freud. Nachdem schweren Unfall des M6 GT3 #100 von Walkenhorst im freitagmorgendlichen Qualifying ist dieser bis zum Top-30 Qualifying nicht wieder einsetzbar und so vermeldet die Rennleitung den Nachzug des M6 #19 von Schubert Motorsport ins Top-30 Qualifying.

Rekordwochenende steht bevor

Für Überraschung sorgt auch das Wetter. Insider rechnen mit dem ersten regenfreien Rennen seit 16 Jahren. Zuletzt fuhr man im Jahr 2001 das komplette Rennen ohne Regen. Wer die Eifel kennt, weiß welcher Überraschnungsfaktor hier dahinter steckt. Nicht nur bei den Fans werden die am Wochenende gemeldeten Temperaturen Eindruck hinterlassen. Immerhin sind für Sonntag nicht weniger als 27 °C an der Nordschleife gemeldet. Auch von Teams und Fahrern fordern die Temperaturen Umdenken. Mensch und Material werden bei hohen Temperaturen extremst gefordert. Nicht zuletzt der Reifen wird hier so stark strapaziert, dass die Teams ihre Strategien eventuell überarbeiten müssen.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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Ein Kommentar zu “N24h 2017 – Überraschungen nach dem Qualifying zum 24h-Rennen am Nürburgring

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