Das seit Jahrzehnten international sehr erfolgreiche Mühlner Motorsport Team mit Hauptsitz in den belgischen Ardennen in unmittelbarer Nähe zum Formel 1 Circuit Spa-Francorchamps, hat die Weichen für das neue Jahrzehnt gestellt und wird seine bereits umfangreichen Aktivitäten erheblich ausweiten.

Neben der Teilnahme in den Cup Klassen (Cayman Trophy und Carrera Cup) der Nürburgring Langstrecken-Serie und der ADAC 6- und 24-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle, wie die Nordschleife des Nürburgrings auch respektvoll genannt wird, wird Mühlner Motorsport 2020 auch in weiteren Klassen antreten. So wird ein Porsche 911 GT3 (Model 991 Gen2) in der SP7 für verbesserte Fahrzeuge bis 4.000ccm eingesetzt, nachdem man in dieser Klasse beim ADAC 24-Stunden-Rennen 2019 einen souveränen Klassensieg einfahren konnte. Über den Einsatz von weiteren Fahrzeugen in anderen Klassen wird mit interessierten Fahrern intensiv verhandelt.

Bernhard Mühlner
Foto: Mühlner Motorsport

„Als Motorsport Team gehen wir auf die Nachfragen unserer Kunden ein und prüfen, ob ein Projekt in erster Linie sportlich aber natürlich auch wirtschaftlich Sinn macht. Wenn das so ist, erweitern wir gerne unser Programm. Interessierte Fahrer können uns jederzeit ansprechen und ihre Ideen mit uns diskutieren“, erklärt Bernhard Mühlner.
Neben den Aktivitäten auf der Nürburgring Nordschleife, die 2020 auch Einsätze in der Rundstrecken Challenge Nürburgring RCN umfassen werden, nimmt Mühlner Motorsport auch am Porsche Sports Cup PSC teil und baut darüber hinaus auch den Clubsport Bereich mit der Präsenz bei Track Days, wo auch Driver Coaching angeboten wird, weiter aus. Die Clubsport Abteilung “M-Service“ betreut auch Kundenfahrzeuge.

„Die Teilnahme an der RCN und dem PSC runden unsere Angebotspalette nach unten ab, um auch Neueinsteigern, z.B. aus unserer Clubsport Kundschaft, Programme anbieten zu können“, führt Bernhard Mühlner aus.

Ferner plant Mühlner Motorsport auch Gaststarts in der ADAC GT4 Germany und der SRO GT4 Europaserie. Bei einem Gaststart 2018 in Spa-Francorchamps konnte man mit Moritz Kranz aufs Podium fahren. Auch in Nord-Amerika nimmt das in Florida in unmittelbarer Nähe zum Daytona International Speedway ansässige Muehlner Motorsports America Team seit 2016 erfolgreich an GT4 Serien der IMSA und SRO World Challenge teil.

Ebenfalls auf Grund der Erfahrungen die Mühlner in Nord-Amerika sammeln konnte, als man 2019 in der IMSA Prototype Challenge zwei Norma M30 LMP3 Boliden sehr erfolgreich (3 x Pole Position / 2 x Gesamtsieg / Vizemeister in der Fahrerwertung) eingesetzt hat, plant Mühlner Motorsport nun auch in Europa den Einsatz von LeMans Prototype Fahrzeugen und zwar dem direkten Nachfolger des Norma M30 der nun die Bezeichnung Duqueine D08 trägt.
„Wir sind mit interessierten Fahrern in Verhandlung um 2020 mit LMP3 Fahrzeugen an der ELMS, dem Michelin LeMans Cup und / oder dem Ultimate Cup teilzunehmen. Nach unseren Erfolgen in Nord-Amerika war es ein logischer Schritt, auch in Europa in den LMP Bereich einzusteigen“, erläutert Bernhard Mühlner die Hintergründe.

Mühlner Motorsport LMP3
Foto: Mühlner Motorsport

Nicht nur für 2020 sind umfangreiche Programme auf beiden Seiten des Atlantiks geplant, auch für 2021 und danach wurden bereits die Weichen gestellt: Mühlner bereitet jetzt schon den Wiedereinstieg in die Porsche Markenpokale vor.

„Unser bisher letzter Auftritt im Porsche Supercup war das Saisonfinale 2014 auf dem Circuit of the Americas (COTA) in Austin / Texas. Für 2021 steht nun der Modelwechsel auf den neuen Porsche 911 GT3 Cup auf der Basis des 992ers an und das ist für uns der ideale Zeitpunkt für den Wiedereinstieg in die Porsche Markenpokale. Wir werden 2021 neben unseren anderen Programmen jeweils zwei neue 911er im Porsche Carrera Cup Deutschland (PCCD) und im Porsche Mobil 1 Supercup (PMSC) einsetzen. Muehlner Motorsports America wird höchstwahrscheinlich auch an dem neuen von der IMSA in den USA ausgerichteten Porsche Carrera Cup teilnehmen“, gewährt Bernhard Mühlner bereits jetzt einen Einblick auf die Saison 2021 und danach.

Natürlich haben Mühlner Motorsport und Muehlner Motorsports America auch den immer noch boomenden GT3 Markt im Auge. Von 2004 bis 2015 war das Mühlner Team in internationalen GT3 Rennen sehr erfolgreich unterwegs (4 x GT3 Gesamtsieg bei den 24-Stunden von Spa-Francorchamps). Im ADAC GT-Masters wurde 2008 mit Tim Bergmeister die Fahrer-Meisterschaft gewonnen und auch die Einsätze in der FIA GT3 Europameisterschaft, der Grand-Am, der IMSA, der World Challenge und der FIA GT Weltmeisterschaft, wo Mühlner Motorsport 2012 im belgischen Zolder das Heimrennen gewonnen hat, waren sehr erfolgreich.

„Sicherlich beobachten wir die GT3 Szene sowohl in Europa und Nord-Amerika aber auch weltweit (SRO Intercontinental Challenge) sehr genau und würden da sehr gerne wieder teilnehmen. Aber es muss nicht nur sportlich sondern natürlich auch wirtschaftlich Sinn für uns machen. Nur mit ausreichendem Budget kann man erfolgreich sein und Erfolg hat für uns als professionelles Rennteam natürlich die allerhöchste Priorität“, gibt Bernhard Mühlner zu Protokoll.

Quelle: Pressemitteilung Mühlner Motorsport

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