Mohammed Ben Sulayem wurde heute auf der FIA-Jahreshauptversammlung in Paris zum Präsidenten der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) gewählt.

Er erhielt 61,62 % der Stimmen der FIA-Mitgliedsclubs, während der Brite Graham Stoker 36,62 % der Stimmen erhielt und 1,76 % der Stimmen abgelehnt wurden. Er tritt damit die Nachfolge des Franzosen Jean Todt an, der seit 2009 Präsident war und die maximal mögliche Amtszeit von drei Perioden mit je vier Jahren absolvierte.

Mohammed Ben Sulayem, 60, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Präsident der Emirates Motorsports Organisation (EMSO) seit 2005, war Vizepräsident des FIA World Motor Sport Council für den Nahen Osten. Als ehemaliger Rallyefahrer war er 14-facher FIA-Rallye-Meister für den Nahen Osten und gewann zwischen 1983 und 2002 61 internationale Veranstaltungen. Er setzte sich unter dem Motto „FIA for Members“ dafür ein, die Beteiligung am Motorsport weltweit zu verdoppeln, Vielfalt und Integration zu stärken und ein führender Meinungsbildner für nachhaltige Mobilität zu sein.

Er wurde für eine vierjährige Amtszeit gewählt und ernannte Carmelo Sanz de Barros zum Präsidenten des Senats, Robert Reid zum Vizepräsidenten für Sport und Tim Shearman zum Vizepräsidenten für Mobilität.

Mohammed Ben Sulayem, der neue FIA-Präsident, sagte: „Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich heute zum Abschluss der Jahreshauptversammlung in Paris zum FIA-Präsidenten gewählt worden bin. Ich danke allen Mitgliedsverbänden für ihre Wertschätzung und ihr Vertrauen. Ich gratuliere Graham für seine Kampagne und sein Engagement für den Verband. Ich möchte Jean Todt im Namen der FIA und ihrer Mitglieder meine unendliche Dankbarkeit für all das ausdrücken, was er in den letzten 12 Jahren erreicht hat. Ich bin entschlossen, die wichtige Arbeit fortzusetzen und den Motorsport und die Mobilität weiter voranzubringen.“

Jean Todt
Foto: FIA.com

Jean Todt, ehemaliger FIA-Präsident, sagte: „Ein Kapitel ist zu Ende gegangen. Wir können gemeinsam zufrieden sein mit dem, was wir in den vergangenen 12 Jahren im Bereich des Motorsports und der sicheren und nachhaltigen Mobilität erreicht haben. Ich möchte meinem Team, unserer Verwaltung und all unseren Mitgliedsclubs für ihr unermüdliches Engagement, ihren Enthusiasmus und ihr Durchhaltevermögen herzlich danken. Ich gratuliere Mohammed zu seiner Wahl zum FIA-Präsidenten und wünsche ihm, seinem Team und dem Verband viel Erfolg für die kommenden Jahre.“

Die Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) ist der Dachverband des weltweiten Motorsports und der Zusammenschluss der weltweit führenden Mobilitätsorganisationen. Die FIA wurde 1904 gegründet, hat ihren Sitz in Paris und Genf und ist eine gemeinnützige Organisation. Sie vereinigt 245 Mitgliedsorganisationen aus 146 Ländern auf fünf Kontinenten. Ihre Mitgliedsclubs vertreten über 80 Millionen Verkehrsteilnehmer und ihre Familien.

Quelle: Pressemitteilung FIA

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