Auf der VLN-Bühne liegt der Focus für viele Fans auf den großen Teams, den GT3-Boliden und den prominenten Fahrern. Jedoch könnte die Serie ohne die kleinen Teams und nebenberuflichen Fahrern nicht mal annähernd die gewohnte Show bieten. Einer davon ist Marco A. Timbal. Wir unterhielten uns mit dem sympathischen Schweizer, der in der Saison 2017 bei Sorg Rennsport am Steuer eines M235i fuhr, über seine Erfahrungen und seine Pläne für die Zukunft. Dabei bekamen wir einen Einblick in den beeindruckenden Werdegang des Ausnahmepiloten.

LSR-Freun.de: Hallo Marco. Vielen Dank, dass Du Dir über die Winterpause und während den Vorbereitungen auf 2018 die Zeit genommen hast, den Fans etwas über Dich zu erzählen. Berichte uns bitte von Deinen bisherigen Renneinsätzen und den Erfolgen aus dieser Zeit.

Marco A. Timbal: (lacht) Ich bin inzwischen ein alter Mann. Nein, im Ernst. Ich entschloss mich bereits früh, meinen älteren Bruder bei den Porsche-Club-Rennen zu begleiten, noch bevor ich überhaupt eine Lizenz hatte. Das war damals in den späten 70er Jahren. Mit enormer Entschlossenheit und ohne jegliche finanzielle Unterstützung aus der Familie erwarb ich nach zwei Tagen Ausbildung in Hockenheim meine erste Lizenz. Damals noch mit einem BMW 323i den ich mir von einem meiner Mechaniker lieh.

Von 1985 bis 1990 fuhr ich in der „Swiss Touring Cars Championship in der Gruppe N mit einem Peugeot 205 GTI und dem Toyota Corolla AE86. Wie Ihr Euch vorstellen könnt war das mit vielen Reisen verbunden, da es in der Schweiz bekanntlich keine Rennstrecken gibt.

Wir fuhren damals in Misano (I), Imola (I), Mugello (I), Carano (I), Vallenlunga (I), Magny-Cours (F), Ledenon (F), Salzburgring (A) und Zeltweg (A). Die Schweizer Meisterschaft war damals nicht so bekannt, bot mir jedoch den Vorteil viele Europäische Rennstrecken kennen zu lernen. Mehr als in einer normalen nationalen Meisterschaft. Immerhin waren damals in der Gruppe N Klasse bis 1600ccm oft mehr als 30 Fahrzeuge am Start.

Für Toyota fuhr ich im Team „Bemani Motorenbau“, welches damals als semioffizielles Werksteam für die Toyota Schweiz AG tätig war. Auch wegen dem großen Erfolg den Bemani in der Corolla Gruppe A bei der „European Touring Car Championship“ hatte. Da ich aus dem italienischen Teil der Schweiz komme, musste ich schnell „Schwyzerdütsch“ lernen, um mich unterhalten zu können und um ernst genommen zu werden. Nach einer Weile bekam ich dann jedoch viel Hilfe von einigen älteren und erfahreneren Fahrern.

Zwei Klassensiege, vier zweite Plätze und vier dritte Plätze konnte ich in der Zeit gewinnen. Das Rennen, an welches ich mich immer erinnern werde, war ein zweiter Platz in Mugello hinter Daniel Müller, dem Sohn von Herbert Müller. Dieser tauchte für ein paar Saisons mit einem beeindruckenden Talent fürs Rennfahren auf, seine Karriere jedoch urplötzlich beendete. Den Grund für das Ende kann man hier nur erahnen.

Foto: Archiv-M. Timbal
Marco A. Timbal Toyota Starlet
Foto: Archiv-M. Timbal

Zur selben Zeit konnte ich von den kleinmotorigen Rennwagen zu den leistungsstärkeren wechseln. Bei den Porsche-Club-Rennen – meist Mini-Langstreckenrennen von zwei Stunden – fuhr ich mit meinem Bruder Daniele wunderbare Autos wie den Carrera RS 2.7, Carrera 3.2 oder den Porsche 930 Gruppe B. Für einen 22 Jahre jungen Piloten mit kleinem Budget, war das ein Traum. Ich hatte auch großes Glück, dass mich einige Porscheeigentümer baten, sie zu coachen. Darauf erhielt ich dann Einladungen, Rennen mit ihnen zu bestreiten.

1990 fragte mich der italienische Ingenieur Angelo Zadra, ob ich mit einem offiziellen Alfa Romeo Giulia GTA 1600 mit ihm zusammen die „FIA European Challenge for Historic Touring Cars“ fahren möchte. Das Auto wurde von Alfa Romeo SpA & Scuderia del Portello betreut. Eigentlich fühlte ich mich zu jung um historische Rennen zu fahren. Aber es war ebenso eine einmalige Gelegenheit, als eine Art „Werksfahrer“ eine Saison gegen andere offizielle Werksteams wie BMW (Dieter Quester im 2002ii) oder Ford mit dem Cortina 1600 zu kämpfen. Um es kurz zu machen: Ich gewann sechs von acht Rennen und das Team somit die Meisterschaft. Damit hatte ich meinen ersten offiziellen FIA-Titel als „FIA European Champion 1990“ in der Tasche. Eigentlich kein wichtiger Titel, für mich jedoch ein neuer Höhepunkt.

Foto: Archiv-M. Timbal

Das ist schon ein beeindruckender Start einer jungen Karriere, wie ging es dann weiter?

1991 wurde mir bewusst, dass mein Traum einer professionellen Fahrerkarriere platzen würde. Ich war maßlos enttäuscht. Dennoch akzeptierte ich, dass Motorsport für mich nicht mehr als ein teures Hobby bleiben würde. Genau in dem Moment als ich eigentlich eine professionelle Karriere starten wollte. C’est la vie – So ist das Leben!

Von 1997 bis 2006 hatte ich eine lange Pause. Ich redete mir selbst ein, dass Motorsport für mich nicht mehr interessant sei und dass es wichtigere Dinge im Leben gäbe. Was im Prinzip auch so ist. Aber das Gefühl, hinter dem Lenkrad eines Rennwagens zu sitzen – egal welches Auto, ist mit nichts zu vergleichen.

2007 bis 2015 war ich dann aktiv im „Porsche Sports Cup Suisse“, meist bei kleinen Langstreckenrennen, zusammen mit meinem Bruder Daniele und einigen anderen Fahrern. Hauptsächlich fuhren wir mit dem Porsche 964 RS N/GT, einem 996 GT3 Cup und dem 997 GT3 Cup. In der Zeit gewannen wir einige Klassensiege mit dem 996 GT3 Cup.

Selbst wenn es immer ein Hobby war, so waren diese verdammt schnellen Autos ein tolles Training für die noch folgenden Highspeedrennen. Mit der langjährigen Erfahrung mit der empfindlichen H-Schaltung des Alfa Romeo und der 6-Gang H-Schaltung des 996 GT3 war es für meine Generation ein Leichtes, die Schaltung per Lenkradpaddels oder die sequenziellen Getriebe zu handhaben.

In dieser Zeit 2015 hörte ich von Freunden im Porsche Club Ticino, wie Ivan Reggiani und Nicola Bravetti viele Geschichten über die VLN und die Nordschleife, erzählten. Ich fühlte einen starken Drang, das mit eigenen Augen zu sehen. Also besuchte 2015 das 24h-Rennen. Ich war absolut fasziniert und beschloss meine Karriere auf der Nordschleife abzuschließen und wenn es irgendwie möglich wäre, ein 24h-Rennen dort zu fahren. Für mich ist das 24h-Rennen am Nürburgring inzwischen DAS 24h-Rennen überhaupt!

Marco A. Timbal Mathol Racing Toyota GT86
Foto: D. Matschull

Im August 2015 machte ich meinen Lizenzkurs mit einem gemieteten Toyota GT86, mit Nebel und Regen. So wie man es von der Eifel kennt. Ich bekam also direkt einen Eindruck, was mich erwarten würde. Bereits im Oktober `15 fuhr ich mein erstes VLN Rennen auf einem Cayman V5 von KRS Racing Service von André Krumbach. Das Rennen war brutal. Ein Renault Clio krachte mir in einer Code 60-Phase ins Heck und schoss mich ab. Hier erfuhr ich nach langer Zeit, wie hart ein Unfall sein kann. Dennoch konnten wir das Rennen beenden. Porsche sind schon ziemlich robuste Autos. Somit hatte ich meine ersten Runden für das A-Permit und ich war meinem Ziel, dem 24h-Rennen ein Stück näher. Im darauffolgenden Jahr 2016 wollte ich mit verschiedenen Teams und Fahrzeugen starten, um so viele Runden und so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Besonders da sich die Nordschleife in jeder Runde, wie ein lebendiges Wesen, verändert. Man kann sie eben nie genug studieren!
Zunächst sattelte ich wieder den Porsche Cayman V5 von KRS. Ein weiteres Rennen fuhr ich in der V4 mit dem 325i der Sorg-Brüder und das 6-Stunden-Rennen dann fuhr ich im M235i-Cup mit Adrenalin Motorsport. Ein abgebrochenes Rennen im M235i von Sorg musste ich verbuchen, da ein Teamkollege in einen heftigen Unfall verwickelt war, kurz bevor ich meinen Stint antreten wollte. Und zuletzt errang ich einen 4. Platz in der Klasse V3 mit einem Toyota GT86 von Mathol Racing.

"Pixum" Adrenalin Motorsport BMW M235i
Foto: L. Rodrigues

Wie kamst Du dann auf das Team Sorg Rennsport?

Da ich fast nichts über die VLN und das 24h-Rennen Umfeld wusste, versuchte ich mir über das Internet ein erstes Bild über mögliche Teams zum Fahren zu verschaffen. Dann schaute ich mir die Leistungen im Teilnehmerfeld an und merkte, daß der erste Eindruck für mich der Wichtigste ist. So landete ich bei den Sorg-Brüdern, einem Familienteam – einer grandiosen Truppe leidenschaftlicher Sportler.

Für 2017 entschied ich mich für eine schwere Aufgabe. Ich fuhr sechs von neun Rennen mit Sorg Rennsport in dem M235i-Cup. Es war eine fantastische Saison voller Erfahrungen, bei denen mir meine Grenzen der Angst, des Alters und des Mutes deutlich gezeigt wurden. Ich schloss die Jahresfahrerwertung der VLN auf Platz 224 von 875 Piloten ab. Eine Platzierung unter den ersten 25,6%. Vielleicht wäre sie noch besser ausgefallen, wenn ich die fehlenden drei Rennen ebenfalls gefahren wäre.

Dazu hatten wir die Ehre, Platz Fünf von 26 Teilnehmern bei der „BMW Gentlemen Classification of M235i-Cup“ zu belegen. Man muss sich schon auch mit dem Erreichten zufriedengeben. Oder aber man folgt der Natur eines Rennfahrers und versucht noch besser zu werden. Egal, ob als Rookie oder als „Gentleman“.

Wie Du schon sagtest, in der Schweiz selbst gibt es keine Rennstrecken zum trainieren. Wie bereitest Du dich über die Winterpause auf die VLN und das 24h-Rennen vor?

Natürlich bereite ich mich täglich mit meinem kleinen Kopfkino vor. 🙂 Kleiner Scherz. Monza ist weniger als eine Stunde von Lugano entfernt. Ebenso sind andere kleine Strecken etwa eineinhalb Stunden von meiner Heimat entfernt. Eine Kartbahn habe ich 30 Minuten von der Haustür entfernt, auch wenn ich kein großer Kartfahrer bin. Zudem fahre ich viel auf Schnee und glattem Untergrund. Fahren im Simulator mag ich nicht. Ich bin lieber im Freien aktiv. Und ich schaue mir gerne Videos anderer Fahrer an um von Ihnen noch den einen oder anderen Tricks zu lernen. Zu guter Letzt fahre ich sehr viel Ski. Glaubt mir, bei Geschwindigkeiten über 100km/h ist das gut um die Reaktion zu üben und Gefahrensituationen in Bruchteilen von Sekunden einzuschätzen.

Nun hast Du tolle und ambitionierte Pläne für die Saison 2018. Du verlässt Sorg-Rennsport, wie geht es weiter?

Nach einer fast vollständigen Saison bei den Sorg-Brüdern im M235i-Cup ist es an der Zeit zu meinen Wurzeln zurück zu kehren. Ich werde es in einem Porsche Cayman V5 versuchen. Sorg-Rennsport wird für mich immer wie eine Familie im Rennsport sein, wir sind weit weg von einer Scheidung und haben mit allen Teammitgliedern in der Zeit eine gute Beziehung und Freundschaft aufgebaut. Danke Jungs!

Mein Freund André Krumbach von KRS-Racing Services betreut dieses Jahr einen 997-Cup Porsche für ein Fahrerteam des „Porsche Club Ticino-PCT“ beim 24h-Rennen am Nürburgring. Wir entschieden uns, unter dem selben freundschaftlichen Ambiente – ich bin selbst PCT Mitglied – einen neu erworbenen Porsche Cayman 981 für die Klasse V5 aufzubauen. Ich und drei weitere Fahrer, welche wir – um die Spannung noch etwas zu steigern – erst in den nächsten Wochen bekanntgeben werden, nehmen die Herausforderung der 24h-Grüne Hölle 2018 auf.
Somit werden wir uns zum zweiten Lauf der VLN, dem 24h-Rennen und dem fünften Lauf der Langstreckenmeisterschaft – dem 6h-Rennen – an und auf der Nordschleife sehen. Mit dem 24h-Rennen wird ein Traum meines Lebens wahr. Für die zweite Saisonhälfte muss ich dann schauen, ob und wie es mit meinen beruflichen und finanziellen Plänen passt. Motorsport ist leider kein billiges Hobby!

Marco A. Timbal Sorg Rennsport BMW 235i
Foto: L. Rodrigues

In wiefern unterscheidet sich der Cayman für Dich vom M235i?

Mit dem Cayman V5 geht es von der Leistung wieder zurück, aber mit deutlich mehr Spass am Fahren. Das Auto ist leichter und der Schwerpunkt tiefer. Somit ist das Handling und die Sitzposition viel besser als in einem M235i. Der BMW ist ein sehr zuverlässiges Auto mit interessantem Top-Speed. Aber er hat immer noch den Charakter eines modifizierten Luxussportwagens, besonders beim Gewicht. Natürlich habe ich einige Top-Fahrer gesehen die im Cup beeindruckende Leistungen erbrachten, während ich mich in der zweiten Hälfte des Starterfeldes wiederfand.
Man muss mich nicht dafür bezahlen, damit ich sage: „Ein Porsche ist ein Porsche und kein anderer Produktionswagen bremst wie ein Porsche“.

KRS ist natürlich ein etabliertes Team in der VLN, setzt jedoch lange nicht so viele Fahrzeuge ein wie Sorg-Rennsport. Welchen Unterschied macht es für Dich als Fahrer? Hast Du mehr Einfluss auf das Setup und die Taktik-Planungen?

Ich kenne André Krumbach seit 2013. Er ist ein bekannter Porschespezialist unter meinen Schweizer Freunden. Er half mir sehr viel während des 100-Meilen Rennen in Monza, damals als ich wegen Getriebeproblemen nicht starten konnte. Ab dem ersten Moment mochte ich den Typen, was sich über die Jahre im Motorsportdschungel bestätigte und festigte.
Ja, das Teamambiente ist kleiner aber sehr gut organisiert, mit den richtigen Menschen am richtigen Platz. Es gibt deutlich mehr Möglichkeiten der Absprache, auch bei Details. Das ist für mich sehr wichtig. Für das 24h-Rennen 2018 am Nürburgring kaufte das Team einen neuen Cayman 981, der zurzeit aufgebaut wird und danach für weitere VLN-Einsätze zur Verfügung stehen soll. Selbst wenn es nicht mein eigenes Auto ist, so macht es das ganze Projekt auch zu einem persönlichen Projekt für mich.

Marco, herzlichen Dank für die sehr interessanten, persönlichen und ausführlichen Antworten. Motorsport war und ist immer International und ohne Grenzen. Wir werden Deine Einsätze sicher weiterhin beobachten und gerne berichten. Gibt es etwas, was Du persönlich den VLN-Fans als Botschaft mitgeben möchtest?

Danke LSR-Freun.de für die Gelegenheit hier ein wenig zu erzählen und herzlichen Dank für die Geduld beim Übersetzen aus dem Englischen. Wie Du weißt, spreche ich zwar gut genug Deutsch um verstanden zu werden, jedoch ist das Schreiben sehr bemühend! Nach zwölf gefahrenen VLN-Rennen und dem 24h-Classics möchte ich den Zuschauern und Fans sagen, daß ihr etwas ganz Besonderes seid! Anders als bei jeder Art und Serie und Veranstaltung im Motorsport die ich bisher gesehen habe. Im Fahrerlager, in der Box, um die Rennstrecke – irgendwo triffst Du immer einen Menschen der auch wegen dir da ist. Selbst wenn Du ein „Nobody“ bist, wirst du von Kindern und Erwachsenen angesprochen. Es werden Fotos zusammen gemacht oder Benzingespräche geführt. Die Nordschleife ist ein Platz der süchtig macht und wo ich neue Freundschaften fand. Das ist mir das Wichtigste in meinem Leben.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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