Die baden-württembergische Ministerin für Kultur, Jugend und Sport Frau Dr. Susanne Eisenmann besuchte in Begleitung von Karl Klein/MdL und Dr. Olav Gutting/MdB den Hockenheimring Baden-Württemberg.

Sie erkundigte sich über die aktuellen Auswirkungen der Corona Restriktionen und deren Einfluss auf die wirtschaftlichen Folgen für die am Ring ansäßigen Hockenheim-Ring GmbH und die emodrom Firmengruppe.

Geschäftsführer Jorn Teske erläuterte die schwierige Lage und nachhaltigen Probleme, mit der sich die größte Event-Location in Baden-Württemberg seit Beginn der Krise auseinandersetzen muss. Thomas Reister, Gründer und CEO der emodrom group, stellte die zukunftsweisenden Chancen des bereits seit 3 Jahren eingeschlagenen Transformationsprozesses dar.

Hockenheimring Südtribüne
Hockenheimring Südtribüne | Foto: M. Brückner

Man war sich einig, dass zusätzliche Wettbewerbsverzerrungen durch die unterschiedliche Auslegung der COVID-19 Regelungen in den Bundesländern problematisch sind und deshalb individuelle Hygienekonzepte erstellt und geprüft werden sollten. Damit hätte der Hockenheimring aufgrund seiner Größe, der hohen Sitz- und Parkplatzkapazitäten die Möglichkeit, in absehbarer Zeit wieder mit Besuchern rechnen zu können.

Ministerin Dr. Susanne Eisenmann am Hockenheimring
Foto: M. Busse / emodrom group

„Die Rennstrecke ist ein Aushängeschild für die Region und genießt einen enormen weltweiten Bekanntheitsgrad. Mit der emodrom ist ein starkes Stück Zukunft nun Bestandteil des Rings geworden. Unterstützung zur Bewältigung der COVID-19 Krise ist hier meines Erachtens im Interesse des ganzen Landes“, so Olav Gutting.

„Für mich ist der Hockenheimring nicht nur die traditionsreichste Rennstrecke in Europa, sondern er steht für Innovation, für Forschung und für die Begegnung von Menschen. Die Entwicklungen in Technik und Material sind heute Sicherheitsstandard in vielen Bereichen der Mobilität und eröffnet auch zukünftig viele Chancen für einen modernen Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Die Ziele und Visionen der emodrom sind Teil dessen und zugleich die treibende Kraft. Deshalb ist Politik, Wirtschaft und die Stadt Hockenheim gefordert, den Hockenheimring gestärkt durch die Pandemiezeit zu führen und Zukunftschancen zu erhalten. Das Gespräch mit Frau Ministerin Dr. Susanne Eisenmann war dazu eine gute Grundlage und gibt Zuversicht, dies gemeinsam anzugehen“, sagte Karl Klein.

„Ich fand den Besuch von Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann gut. Der Austausch über die Aktivitäten der Ring GmbH und emdrom group waren konstruktiv, offen und von Interesse geprägt. Das zeigt mir, dass die Unternehmen bei der Landesregierung wahrgenommen werden. Sie haben für das Land eine große Sichtbarkeit. Ich wünsche mir deshalb noch mehr Engagement des Landes am Hockenheimring für unsere Aktivitäten“, meinte Oberbürgermeister Marcus Zeitler.

Hockenheimring BaWü-Center
Hockenheimring BaWü-Center | Foto: M. Brückner

„Der Besuch von Ministerin Dr. Eisenmann zeigt, dass wir hier am Hockenheimring Baden-Württemberg eine der weltweit
bekanntesten und größten Sport-/Eventstätten Deutschlands haben, für die wir hier alle stehen und mit hohem Engagement daran arbeiten dieseTraditionsanlage in eine gesicherte Zukunft zu führen. Deshalb werden wir die DNA und Tradition bewahren und eben auch mit neuen innovativen Geschäftsmodellen weiter ausbauen. Dass die emodrom hier seit Beginn auf dem richtigen Weg ist, zeigt gerade die aktuelle Corona Krise, in der die bisherigen Sport- und Musik Events der Hockenheim-Ring GmbH bis heute quasi ohne Besucher, wenn überhaupt, stattfinden hingegen die neuen emodrom Geschäftsbereiche davon unabhängiger und entsprechend wirtschaftlich stabiler agieren können“, zeigt sich emodrom Chef Thomas Reister zuversichtlich.

Quelle: Pressemitteilung emodrom group

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