Nach der Premierensaison im GT3-Boliden kehrte Miklas Born zum Abschluss des Jahres zurück ins TCR-Fahrzeug. Bei der ersten Ausgabe der 24H Sebring startete der Nachwuchspilot für Autorama Motorsport gemeinsam mit Antti Buri, Roberto Ferri, Kari-Pekka Laaksonen und Fabian Danz auf dem VW Golf GTI TCR.

Foto: Gruppe C Photography

„Bereits als der Kalender veröffentlicht wurde, habe ich gehofft, dass sich eine Möglichkeit ergibt, in Sebring an den Start zu gehen“, erinnert sich Miklas Born zurück. „Die Strecke ist einzigartig mit den zahlreichen Bodenwellen und Betonplatten und hat natürlich eine lange Historie. Dass ich jetzt mit meinem alten Team aus dem vergangenen Jahr hier ein Rennen fahren durfte, hat mich sehr gefreut.“

Das Wochenende startete anders, als erhofft. Aufgrund von logistischen Problemen, kamen die Fahrzeuge erst sehr spät an der Rennstrecke an, wodurch es starke Verschiebungen im Zeitplan gab. So wurde der Start des Rennens auf den Samstagnachmittag verschoben. Vorher gab es an dem Samstag noch das Freie Training und das Qualifying.

Doch auch von diesem Chaos ließ sich der 19-Jährige nicht aus der Ruhe bringen und stellte den VW Golf GTI TCR mit der #112 auf die Pole Position in der TCE-Klasse, knapp vor den Teamkollegen mit der #1 im Schwesterfahrzeug.

Von seiner unschönen Seite zeigte sich während des Rennens das Wetter in Florida. Bereits der Start erfolgte unter nassen Bedingungen, wenige Stunden vor Rennende folgte aufgrund von zu viel Wasser auf der Strecke eine Unterbrechung mit roter Flagge.

Foto: Gruppe C Photography

„In den ersten Rennstunden konnten wir nicht dauerhaft den Speed der Spitze mitgehen, lagen aber immer in Schlagdistanz. Leider brach während meines Stints in der Nacht ein Teil an der Hinterachse, was zu einer längeren Reparatur führte und uns so aus dem Kampf um den Sieg brachte“, resümiert Born. „Dennoch bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Besonders im Qualifying konnte ich zeigen, dass ich auch nach langer Pause im TCR-Auto noch immer schnell unterwegs bin.“

Am Ende der 24-Stunden-Distanz überquerte das Quintett die Ziellinie auf Rang drei in der Klasse und durfte somit sogar noch mit aufs Podium. Mit diesem Erfolg geht Miklas Born in die Winterpause und bereitet sich auf die kommende Saison 2022 vor.

Quelle: Pressemitteilung Miklas Born

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