Der 34-jährige Kappeler Ranko Mijatovic bestritt letztes Wochenende sein erstes 24h-Rennen auf dem Nürburgring und erkämpfte gleich den Klassensieg in der V2T Klasse in der seriennahe Fahrzeuge mit Turbomotor bis 2000ccm Hubraum antreten. Bei einem spannenden, turbulenten und nervenaufreibenden Rennen konnte sich das Team FK- Performance aus Bremen mit Ihren Fahrern Ranko Mijatovic, Miklas Born, Christian Konnerth und Moritz Oberheim durchsetzen und das härteste Langstreckenrennen der Welt gewinnen.

FK-Performance BMW 330i N24h 2021 Ranko Mijatovic, Moritz Oberheim, Christian Konnerth
Foto: L. Rodrigues

Der Schweizer der den BMW 330i #159 pilotierte sagte: „Bei der Fahrerbesetzung wussten wir von Beginn an, dass wir es aufs Podium schaffen können und peilten einen Sieg in der Klasse an. Das es uns gelang ist unserer guten Strategie zu verdanken.“

Der Rennsamstag war nach dem Start turbulent, da noch in der ersten Stunde starker Regen einsetzte. In den Abendstunden legte sich dann dichter Nebel über die Eifelwälder und um 21:30 Uhr beschloss die Rennleitung das Rennen aus Sicherheitsgründen zu unterbrechen. Die Fortsetzung war aufgrund des hartnäckigen Nebels erst am Sonntag um 12:00 Uhr möglich, so dass eine Restzeit von 3,5 Stunden zu einem Sprintrennen führte. Mit einer Pause von 14,5 Stunden war das 24h-Rennen 2021 das bisher kürzeste in der Geschichte des Klassikers.

Mijatovic erklärt weiter: „Am ersten Renntag bis zur Unterbrechung hatten wir einen Vorsprung von über 10 Minuten erkämpft und führten die Klasse an. Bedingt durch das Regelwerk war der Vorsprung beim Restart jedoch gestrichen und wir mussten schon extrem pushen, um die Führung zu behalten. Zeitweise sind wir auf Platz zwei zurückgefallen, doch dank einer cleveren Boxen-Strategie gelang es uns letztendlich mit 25 Sekunden Vorsprung als Klassensieger ins Ziel zu fahren.“

FK-Performance BMW 330i N24h 2021
Foto: L. Rodrigues

„Vielen Dank an das Team von FK-Performance und meine Fahrerkollegen die alle einen tollen Job geleistet hatten. Bei der Premiere gleich den Klassensieg und 51. Gesamtrang von über 120 Teilnehmern zu holen ist ein schöner Erfolg!“, schließt der Geschäftsmann aus Kappel ab.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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