Letzte Woche um diese Zeit drehte Norbert Michelisz, der König des WTCR, auf, um wieder Rennen zu fahren. Nach der Einladung, das VIP-Auto des Hyundai Team Engstler bei den beiden Läufen des ADAC TCR Germany auf dem Nürburgring zu fahren, konnte der ungarische Held Michelisz sein erstes Rennen seit seinem Sieg in der WTCR beim Superfinale in Sepang am 15. Dezember 2019 sein erstes Rennen bestreiten.

„Es war fantastisch, wieder dabei zu sein“, sagte Michelisz. „Um ehrlich zu sein, habe ich den Rennsport vermisst, denn seit Sepang im vergangenen Jahr ist sehr viel Zeit vergangen. Obwohl wir ein paar Testfahrten gemacht haben, was schön war, weil mir auch das Autofahren sehr gefehlt hat, wurde mir klar, wie sehr ich den Druck, die besondere Atmosphäre eines Rennwochenendes liebe. Natürlich war es für mich als Gastfahrer nur ein Einzelfall, aber es hat mir wieder viel Spaß gemacht, Rennen zu fahren.“

Michelisz war schnell unterwegs und gewann das erste von zwei Rennen mit seinem Hyundai i20 R5, trotz anfänglicher Probleme.

„Ich würde nicht sagen, dass ich mir Sorgen machte, aber acht oder neun Monate waren vergangen und mit dem Startverfahren, mit dem Rhythmus des Rennwochenendes, war ich ein wenig besorgt, dass es lange dauern würde. Aber es ist wie Fahrradfahren, man erinnert sich daran, was man tun muss und wie es sich anfühlt, wie man tagsüber ein bisschen Energie spart, damit man alles für das Qualifying und auch für die Rennen dabei hat.“

Während das WTCR Race of Germany auf der 25,378 Kilometer langen Nordschleife ausgetragen wird, fand das ADAC TCR Deutschland auf dem 3,629 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs statt.

Norbert Michelisz Team Engster ADAC TCR Germany Nürburgring 2020
Foto: L. Rodrigues

„Ich habe die Nordschleife vermisst, aber es war schön, auch auf dem Grand-Prix-Kurs zu fahren“, sagte Michelisz. „Wenn man am Nürburgring ankommt, merkt man, dass man an einem besonderen Ort ist, dass man all diese Statuen im Fahrerlager hat, von Senna, Schumacher, all den großen Fahrern und man merkt, dass es nur eine kleine Linkskurve vor der letzten Kurve ist und man sich auf der Nordschleife befindet. Leider war es mir diesmal nicht möglich, dorthin zu kommen, aber ich werde versuchen, ein oder zwei Runden zu fahren, bevor wir unser Rennen dort haben. Das war der einzige Grund, warum mir am vergangenen Wochenende das Herz schmerzte.“

Das WTCR-Rennen in Deutschland findet vom 24. bis 26. September statt, zwei Wochen nach dem WTCR-Saisonauftakt in Österreich vom 12. bis 13. September.

Quelle: Newsletter FIA WTCR

Unterstütze LSR-Freun.de

Dir hat der Beitrag gefallen? Wir freuen uns über Deinen Support.





In eigener Sache:

Du hast den Beitrag bis zum Schluss gelesen? Hat er Dir gefallen? Wenn Du die LSR-Freun.de unterstützen möchtest, kannst Du das mit einem Abonnement bei SteadyHQ tun.

Damit hilfst Du uns, auch in Zukunft erstklassige Berichte, Dokumentationen und Reportagen aus der Welt der Langstreckenrennen zu erarbeiten und zu erstellen.

Unterstütze uns auf Steady

Die LSR-Freun.de sagen Danke!

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Pressemeldungen aus der Welt des Motorsports. Veröffentlicht für die Leser von LSR-Freun.de. Sie wollen Ihre Pressemeldungen hier veröffentlichen? Senden Sie uns eine Mail an presse@lsr-freun.de.
Kategorie: NewsTags:
Fehler melden Über LSR-Freun.de ethische Standards
Jetzt kommentieren

Noch keine Kommentare vorhanden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.