Für die Saison 2022 sind zweiundvierzig Nennungen in den Klassen LMP3 und GT3 eingegangen, womit der bisherige Rekord von 32 Nennungen deutlich übertroffen wurde. Das Starterfeld wird 34 LMP3- und 8 GT3-Fahrzeuge umfassen. H24 Racing wird erneut die Entwicklung des Wasserstoff-Rennwagens der Innovative Class fortsetzen.

Die Serie umfasst sieben Rennen, fünf 110-Minuten- und zwei 55-Minuten-Rennen, auf einigen der anspruchsvollsten Strecken Europas – Le Castellet, Imola, Monza, Spa-Francorchamps, Portimão und, als Höhepunkt des Jahres, die Road to Le Mans im Juni.

LMP3

Foto: Deep Spirit Photography

Die amtierenden Meister Nielsen Racing, Tony Wells und Colin Noble, kehren zurück, um ihren Titel zu verteidigen, und hoffen, die zwei Siege und einen weiteren Podiumsplatz von 2021 zu übertreffen. Nielsen wird außerdem einen zweiten Ligier JS P320 für Matt Bell und John Melsom einsetzen.

Der vierfache LMP3-Champion DKR Engineering wird ebenfalls mit zwei Fahrzeugen antreten. Der zweifache MLMC- und amtierende ELMS-LMP3-Champion Laurents Hörr wird zusammen mit dem Amerikaner Jon Brownson im Duqueine M30-D08 mit der Startnummer 3 antreten.

United Autosports setzt in dieser Saison vier Fahrzeuge ein, wobei der ELMS LMP3-Champion von 2020, Wayne Boyd, zusammen mit John Schauerman im Ligier mit der Startnummer 23 antritt und das Vater-Sohn-Duo Shaun und Max Lynn den Ligier mit der Startnummer 2 pilotiert.

Zu den Zwei-Wagen-Teams gehören das Team Virage, Graff Racing, Racing Spirit of Leman und MV2S Forestier Racing, die alle zwei Ligier JS P320-Nissans einsetzen.

Sieben Duqueine M30-D08-Nissans stehen auf der Nennliste, mit Einzelstarts von WTM Racing, Haegeli by T2 Racing, Optimum Motorsport, Rinaldi Racing und TS Corse, wobei DKR Engineering zwei M30-D08 einsetzt.

Foto: Frikadelli Racing / JEP-LMC

Der Rest des 34 Fahrzeuge umfassenden Starterfeldes besteht aus Ligier JS P320, die von ANS Motorsport, AT Racing Team, IDEC Sport, 24-7 Motorsport, Frikadelli Racing Team, AF Corse, CD Sport, AF2 Motorsport, RLR MSport, Cool Racing, Reiter Engineering, 360 Racing und Team Thor eingesetzt werden.

Das LMP3-Starterfeld umfasst Teams und Fahrer aus 21 verschiedenen Nationen, die bis nach Australien und Südamerika reichen.

GT3

Das Starterfeld für die Saison 2022 besteht aus vier verschiedenen Herstellern – Aston Martin, Ferrari, Honda und Lamborghini.

Die GT3-Champions von 2017, Ebimotors, kehren in die Serie zurück, ebenso wie die MLMC-GT3-Champions von 2017, Emanuele Busnelli und Fabio Babini, die den Lamborghini Huracan GT3 Evo mit der Startnummer 46 fahren werden.
Das dänische Team GMB Motorsport gibt sein MLMC-Debüt mit einem Trio von Honda NSX GT3, wobei fünf der sechs angekündigten Fahrer ebenfalls Dänen sind: Gustav Birch und Jens Moller werden den NSX mit der Startnummer 44 fahren, Kasper Jensen und Kristian Poulsen den Honda mit der Startnummer 55 und Mikkel Pedersen und Lars Engelbreckt Pedersen den mit der Startnummer 88.

AF Corse setzt zwei Ferrari 488 GT3 ein: den Ferrari mit der Startnummer 51, der vom britischen Duo Luke Davenport und Marcos Vivian de la Pedrosa gefahren wird, und den 488 mit der Startnummer 61, der von Gino Forgione und Andrea Montermini gesteuert wird.

Der japanische Doppelsieger der Road to Le Mans 2020, Hiroshi Hamaguchi, wird zusammen mit dem Italiener Giacomo Altoe im VSR Lamborghini Huracan mit der Startnummer 63 antreten.

Den letzten Platz in der GT3-Startaufstellung nimmt der Aston Martin Vantage GT3 mit der Startnummer 99 von Bullitt Racing ein, mit dem britischen Fahrer Stephen Pattrick und seinem französischen Teamkollegen Valentin Hasse-Clot.

Die gesamte Starterliste für 2022 hier

Pierre Fillon ACO
Foto: lemans.org

Pierre Fillon, Präsident des Automobile Club de l’Ouest: „Der diesjährige Michelin Le Mans Cup verspricht ein spannendes Rennen zu werden. Wie bei unseren anderen Meisterschaften freuen wir uns auch in diesem Jahr über eine Rekordzahl von Anmeldungen. Die 42 Teilnehmer werden bei sieben Rennen auf prestigeträchtigen Strecken in vier Ländern Erfahrungen in dieser wichtigen Serie sammeln können, die die Basis der Langstreckenpyramide bildet. Ich wünsche allen Teilnehmern eine hervorragende Saison!“

Frédéric Lequien
Foto: FIA WEC

Frédéric Lequien, CEO Le Mans Endurance Management: „Der Michelin Le Mans Cup wächst weiter und bietet Teams und Fahrern den wichtigen ersten Schritt in die Welt des Langstreckensports, und wir freuen uns, dass wir zum ersten Mal ein Starterfeld mit über 40 Teilnehmern haben. Ich möchte die neuen Teams und Fahrer im Michelin Le Mans Cup willkommen heißen, und wir freuen uns schon auf das erste Rennen der Saison 2022 in Le Castellet.“

Quelle: Pressemitteilung Michelin Le Mans Cup

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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