Schwieriges Debütrennen für das Mercedes-EQ Formel E Team auf dem Autodromo Miguel E. Abed: Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries erkämpfen die Plätze 7 und 9.

Formel E – Mercedes-Benz EQ Formel E Team, Puebla E-Prix 2021. Stoffel Vandoorne, Nyck de Vries   Formula E - Mercedes-Benz EQ Formula E Team, Puebla E-Prix 2021. Stoffel Vandoorne, Nyck de Vries
Foto: Daimler Media Site

Nyck und Stoffel gingen in der ersten Qualifying-Gruppe an den Start. Beide wurden auf ihrer Runde im Verkehr aufgehalten und qualifizierten sich so für die Plätze 16 und 23. Aufgrund von Zurückversetzungen anderer Fahrer gingen sie von P14 respektive P21 in den E-Prix.

Stoffel verbesserte sich im Laufe der 28 Rennrunden um 14 Positionen und beendete den Puebla E-Prix auf P7.
Nyck lag bis kurz vor der Rennmitte in Reichweite der Top-10, als es zu einem Kontakt mit einem anderen Fahrer kam, durch den Nyck weit zurückfiel. Danach konnte er sich wieder nach vorne kämpfen und beendete das Rennen auf P9.

Formel E – Mercedes-Benz EQ Formel E Team, Puebla E-Prix 2021. Stoffel Vandoorne   Formula E - Mercedes-Benz EQ Formula E Team, Puebla E-Prix 2021. Stoffel Vandoorne
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Das Mercedes-EQ Formel E Team (113 Punkte) belegt nach dem achten Saisonrennen mit sechs Zählern Vorsprung vor Jaguar Racing (107 Punkte) den ersten Platz in der Teammeisterschaft.

Der neunte Saisonlauf der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft findet bereits am morgigen Sonntag (Start: 16:04 Uhr Ortszeit / 23:04 Uhr CEST) ebenfalls in Puebla statt.

Ian James, Teamchef: „Heute war von Anfang an ein herausfordernder Tag. Das Team musste die Strecke bei kniffligen Bedingungen kennenlernen, die sich in jeder Session verändert haben. Nach einem chaotischen Qualifying, in dem es nahezu unmöglich war, eine saubere Runde zu fahren, gingen Nyck und Stoffel von extrem schwierigen Ausgangspositionen ins Rennen. Das akzeptierten sie und sahen den E-Prix als eine neue Chance an, um eine gute Leistung abzuliefern.

Formel E – Mercedes-Benz EQ Formel E Team, Puebla E-Prix 2021. Stoffel Vandoorne, Nyck de Vries   Formula E - Mercedes-Benz EQ Formula E Team, Puebla E-Prix 2021. Stoffel Vandoorne, Nyck de Vries
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Auch diesmal zahlte sich die Mentalität aus, niemals aufzugeben. Diese Entschlossenheit des Teams beeindruckt mich immer wieder. Zu keinem Zeitpunkt hat jemand die Hoffnung auf ein besseres Rennergebnis aufgegeben, egal ob in der Box oder auf der Rennstrecke. Die Plätze sieben und neun bringen uns einige wichtige Punkte, aber wir haben trotzdem das Gefühl, dass heute mehr drin gewesen wäre. Nyck erlebte während des Rennens auch noch einen Zwischenfall, der ihn wieder zurückwarf. Aus diesem Grund ist es eine kleine Entschädigung, jetzt mit acht weiteren Punkten für den Titelkampf dazustehen.

Gleichzeitig bin ich jedoch froh, dass wir morgen schon die nächste Gelegenheit erhalten, um ein besseres Ergebnis einzufahren. Schlussendlich möchte ich Audi zu diesem Ergebnis gratulieren, ebenso natürlich unserem Kundenteam Venturi, das heute einen fantastischen Podestplatz eingefahren hat.“

Stoffel Vandoorne: „Vom 21. Startplatz aus ist P7 ein gutes Ergebnis, gerade angesichts der Ereignisse im Qualifying. Es ist klasse, von dieser Position in die Punkte gefahren zu sein. Wir hatten eine gute Strategie, waren schnell, als es darauf ankam, verbrauchten die Energie, als wir es mussten, und am Ende ging es nur noch darum, das Auto ins Ziel zu bringen. Die Pace des Autos war bislang an diesem Wochenende gut und morgen erhalten wir im zweiten Rennen eine weitere Chance. Nach dem siebten Platz heute können wir dann hoffentlich von etwas weiter vorne losfahren und von dort ein gutes Ergebnis erzielen.“

Nyck de Vries: „Alles in allem bin ich zufrieden. Wir hatten eine großartige Pace, sind ruhig geblieben und haben nach einem Rückschlag, als ich in einer sehr guten Position lag, nicht aufgegeben und zurückgeschlagen. Rückblickend kann man natürlich immer sagen, was wäre gewesen, wenn es nicht passiert wäre… Ich denke, dann wäre heute eine viel bessere Platzierung realistisch gewesen. Aber leider ist es passiert, so etwas gehört im Rennsport eben dazu. Es gibt nichts, was wir dagegen hätten unternehmen können. Aber wir sind cool geblieben, haben unsere Strategie angepasst und hatten nach dem Safety Car die Pace, um zurückzukommen und ein paar Punkte einzufahren. Ich denke, dadurch war es für das Team noch ein guter Tag. Ich bin mit unserer Arbeit und unserem Paket zufrieden und hoffentlich haben wir dann morgen einen noch besseren Tag. Insgesamt sehe ich das Endergebnis und die Art, wie wir uns zurückgemeldet haben, aber positiv.“

Quelle: Pressemitteilung Daimler Media Site

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