Packende Rennaction und jede Menge Überholmanöver. Die ADAC GT4 Germany präsentierte sich auf dem Red Bull Ring erneut von ihrer besten Seite. In einem spannenden Rennen gewannen Fred Martin-Dye (31/GBR) und Phil Dörr (19/Butzbach, beide Dörr Motorsport) im McLaren 570S GT4 knapp vor dem Mercedes-AMG GT4-Duo Jan Marschalkowski (17/Inning) und Hendrik Still (33/Kempenich, beide Team Zakspeed) sowie Aleksey Sizov (17/RUS) und Christopher Dreyspring (22/Nürnberg, beide Dörr Motorsport) in einem weiteren McLaren. „Ich bin natürlich überglücklich. Es ist tatsächlich mein erster Sieg in einem GT-Auto überhaupt. Wir werden heute jedoch nicht ins Dorf zum Feiern gehen, sondern uns auf Lauf zwei am Sonntag vorbereiten“, stellte Martin-Dye freudestrahlend fest.

Der Brite hatte das Rennen bereits von der Pole-Position aus begonnen und sich gleich nach dem Rennstart auch an der Spitze des Feldes abgesetzt. Dahinter nistete sich Teamkollege Sizov ein. Der von Platz drei aus losgefahrene dritte McLaren von Christer Jöns (33/Ingelheim) verlor in der ersten Runde zunächst drei Plätze, hatte sich nach rund zehn Rennminuten aber wieder auf die dritte Position zurück gearbeitet. Diese musste er später jedoch wieder William Tregurtha (20/GBR, T3-HRT-Motorsport) im Audi R8 LMS abgeben. Als Martin-Dye schon einen Vorsprung von über acht Sekunden herausgefahren hatte, musste das Safety-Car auf die 4,318 Kilometer lange Strecke geschickt werden, um den BMW M4 GT4 von Gabriele Piana (34/ITA, Hofor Racing by Bonk Motorsport) zu bergen. Das gesamte Feld kam somit auch während der Safety-Car-Phase zum Fahrerwechsel. „Unser guter Vorsprung war durch das Safety-Car natürlich zunichte gemacht“, so Martn-Dye. „Somit konnte ich Phil kein Polster mit auf den Weg geben. Er hat in seinem Stint jedoch einen brillanten Job erledigt und den ersten Sieg für Dörr Motorsport in der ADAC GT4 Germany nach Hause gefahren.“

ADAC TCR Germany, 11. + 12. Lauf Red Bull Ring 2020 - Foto: Gruppe C Photography; #69 McLaren 570S GT4, Doerr Motorsport: Phil Dörr, Fred Martin-Dye
Foto: Gruppe C Photography

Hinter dem McLaren von Phil Dörr reihten sich nach den Fahrerwechseln zunächst die Dörr-Teamkollegen Mads Siljehaug (24/NOR) und Christopher Dreyspring (22/Nürnberg) ein, die von Jöns und Sizov die jeweiligen McLaren übernommen hatten. Doch Hendrik Still zeigte sich im weiteren Rennverlauf im Zakspeed-Mercedes-AMG stark aufgelegt und konnte sich bis auf die zweite Position nach vorne kämpfen. Gegen Rennende schloss er noch zum führenden Phill Dörr auf und setzte den Youngster ordentlich unter Druck. Doch Dörr behielt kühlen Kopf und überquerte die Ziellinie letztendlich mit einem Vorsprung von 1,603 Sekunden.

ADAC GT4 Germany, 7. + 8. Lauf Red Bull Ring 2020 - Phil Dörr und Fred Martin-Dye
Foto: Gruppe C Photography

„Ich musste auch den Spritverbrauch im Hinterkopf behalten, konnte alles aber gut managen. Mit dem Mercedes-AMG im Nacken galt es cool zu bleiben und Ruhe zu bewahren. Das ist mir gelungen. Jetzt ist die Stimmung im Team natürlich phantastisch. Wenn man gewinnt, hat alles gepasst“, erklärte Dörr, der auch die Juniorwertung für sich entschied.

Hinter Marschalkowski/Still und dem zweiten Dörr-McLaren von Sizov/Dreyspring kamen Joel Sturm (18/Brühl) und Dennis Fetzer (19/Buseck, beide Team Allied-Racing) im Porsche 718 Cayman GT4 auf Platz vier. Fünfte wurden Marcus Suabo (51/Malsch) und Marvin Dienst (23/Lampertheim, beide DLV-Team Schütz Motorsport) im Mercedes-AMG. ADAC GT Masters-Pilot Dienst hatte das Fahrzeug auf der letzten Position übernommen und sich in der zweiten Rennhälfte spektakulär nach vorne gearbeitet. Das sicherte Suabo auch den Triumph in der Trophy-Wertung. Jöns/Siljehaug fielen noch bis auf die sechste Position zurück. Platz sieben holten sich Alexander Tauscher (18/Mitterfels) und Levi O’Dey (16/Jülich, beide Küs Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche vor dem Mercedes-AMG-Duo Julien Apothéloz (19/CHE) und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Luca Trefz (18/Wüstenrot, beide Mann-Filter Team HTP-Winward), die damit auch die Tabellenführung in der ADAC GT4 Germany behaupten konnten. Audi-Pilot Tregurtha und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Hugo Sasse (16/Aschersleben) beendeten das Rennen auf Rang neun vor Stephan Grotstollen (52/Langenhagen) und Georg Braun (49/Pfullingen, beide Team Lillestoff) im BMW M4 GT4.

Am Sonntag folgt ab 14:40 Uhr noch das zweite Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull RIng, das ab 15:00 Uhr live auf SPORT1 im Free-TV gezeigt wird. Es ist außerdem wieder im Livestream auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Quelle: Pressemitteilung ADAC GT4 Germany

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