Nach zwei zweiten Plätzen, kehrte mathilda racing beim achten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem 50. ADAC Barbarossapreis, in die Erfolgsspur zurück: Andy Gülden und Heiko Hammel dominierten mit ihrem CUPRA TCR das vierstündige Rennen am Nürburgring.

Für den Kölner Rennstall war es bereits der vierte Saisonerfolg in der TCR-Kategorie. Damit liegt Stammfahrer Andy Gülden in der TCR-Klassensiegertrophäe nahezu uneinholbar an der Spitze. Das neue „güldene“ Design hat sich bewährt.

In einem teilweise chaotischen und von vielen Unfällen geprägten Zeittraining, musste sich das Duo zunächst noch hinter der Konkurrenz einsortieren. Zum Ende der ersten Rennrunde konnte Startfahrer Andy Gülden jedoch die Führung in der TCR-Klasse übernehmen und baute diese bis zum ersten Boxenstopp kontinuierlich aus. Auch Heiko Hammel, der für die zweite Rennhälfte in den CUPRA TCR gestiegen war, ließ den Sieg trotz kleinen Problemen mit dem Getriebe nicht mehr anbrennen.

Andy Gülden
Foto: L. Rodrigues

„Endlich haben wir den vierten Saisonsieg in der Tasche“, freute sich auch mathilda-Teamchef Michael Paatz. „Der wiederholte Erfolg in der Klassensiegertrophäe ist uns damit eigentlich nicht mehr zu nehmen. Beim letzten Rennen können wir den Sieg perfekt machen.“ Schon im Vorjahr stellte mathilda racing das beste TCR-Auto in der VLN.

Auch für den Golf GTI TCR von NIGRIN Motorsport, der von mathilda racing betreut und eingesetzt wird, lief das Rennen wie geplant. Werner Gusenbauer und Moritz Oestreich, die dieses Mal von Niklas Meisenzahl unterstützt wurden, feierten den zweiten Klassensieg in Folge in der SP3T.

Mathilda Racing
Foto: L. Rodrigues

Beim letzten Rennen des Jahres, dem 43. DMV Münsterlandpokal, bei dem es für die Klassensieger traditionell einen original westfälischen Schinken zu gewinnen gibt, greift mathilda racing nach dem fünften Triumph. „Wir haben Appetit auf einen weiteren Erfolg“, schmunzelt Paatz. Das bekannte „Schinkenrennen“ findet am 20. Oktober 2018 statt.

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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