Lange Zeit war Mario Farnbacher mit dem Meyer Shank Racing-Team auf Kurs zu einem weiteren Spitzenergebnis beim Petit Le Mans. Eine Kollision rund zweieinhalb Stunden vor Rennende warfen den Acura-Piloten und seine Teamkollegen Matt McMurry und Shinya Michimi jedoch auf Rang zehn zurück. Nach acht Saisonläufen in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship liegen Farnbacher und McMurry auf Rang vier der Tabelle.

„Es ist ziemlich frustrierend. Zum dritten Mal haben wir eine Top-Platzierung aufgrund einer Kollision verloren“, erklärte der 28-Jährige im Anschluss an das Rennen. „Das ist nicht leicht, wegzustecken. Zumal wir von der Pole-Position gestartet sind und uns für den Lauf natürlich viel vorgenommen hatten.“

Die Ausgangslage für den zehnstündigen Lauf auf dem Michelin Raceway Road Atlanta hätte besser nicht sein können: Mit einer Rundenzeit von 1:19.291 sicherte Michimi im Acura NSX GT3 Evo #86 die Pole-Position.

Dank einer soliden Vorstellung auf der Strecke sowie einer überzeugenden Leistung der Boxencrew kämpfte das Acura-Trio stets um die Spitze. Bei weniger als 20 verbleibenden Runden übernahm Farnbacher die Führung und erkämpfte im Anschluss einen 25-sekündigen Vorsprung auf die Konkurrenz.

Doch statt dem möglichen Top-Resultat stand am Ende nur Rang zehn zu Buche. Eine gebrochene Radaufhängung infolge einer Kollision machte einen Reparaturstopp notwendig und damit alle Podestchancen zunichte.

WeatherTech 240, IMSA WeatherTech race, Dayrona International Speedway, Daytona Beach, Florida, July 2020.  Mario Farnbacher
Foto: Brian Cleary / bcpix.com

„Das Team an der Box hat einen unglaublichen Job gemacht, sowohl bei den Stopps als auch bei der Reparatur. Ihnen haben wir sehr viel zu verdanken“, so Farnbacher weiter. „Dass es dennoch nicht zum Podest gereicht hat, ist bitter. Doch wir geben nicht auf. Noch ist die Meisterschaft nicht entschieden.“

Mit insgesamt 221 Zählern liegen Farnbacher und McMurry auf Rang vier in der Tabelle der GTD-Klasse. Bei zwei verbleibenden Läufen hat das Duo sieben Punkte Rückstand auf Rang eins.

Die nächste Chance, diese Lücke zu schließen, hat der 28-Jährige am 1. November in Laguna Seca. Zuvor geht es jedoch direkt weiter nach Belgien: Vom 22. bis 25. Oktober steht in Spa der dritte Saisonlauf der Intercontinental GT Challenge an. Auf dem Circuit de Spa-Francorchamps tritt der Franke erneut mit Renger van der Zande und Dane Cameron für das Team Honda Racing im NSX GT3 Evo an.

Quelle: Pressemitteilung Mario Farnbacher

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