Nach dem Ausfall des Manthey-Porsche #911 und der Zeitstrafe von dreineinhalb Minuten sah es nicht danach aus, als würde Porsche zum siebzigsten Jubiläum das ADAC-Zurich 24h-Rennen gewinnen. Aber am Ende macht noch der Nürburgring den Gewinner.

Um kurz vor Zwölf sahen sich die Verantwortlichen gezwungen, das Rennen aufgrund der Witterungsbedingungen und Sichtverhältnisse abzubrechen. Pünktlich um 13:45 Uhr konnten die Teams und Fahrer das Rennen jedoch wieder aufnehmen, welches in einem spektakulären Sprintrennen endete. Dabei konnte sich Fred Makowiecki gegen die starke Konkurrenz von Mercedes behaupten.

In einem nervenaufreibenden Überholmanöver, 50 Minuten vor Schluss übernahm der Franzose mit dem Porsche 911 GT3 R #912 im Yokohama S die Führung und stellte Adam Christodoulou in die Gischt seines Rennfahrzeugs.

Wenige Minuten nach dem Sieger querte dann Christodoulou als Zweitplatzierter die Ziellinie, gefolgt von seinem Marken- und Teamkollegen Yelmer Buurman im Mercedes AMG GT3 #5 von Black Falcon. Damit besetzt die Mannschaft aus Meuspath den zweiten und dritten Gesamtrang und nimmt die Porsche-Mannschaft Manthey Racing auf dem Podest in die Mitte.

Platz vier geht an Aston AMrtin Racing mit dem scheidenden Aston Martin Vantage GT3 #007. Zwischenzeitlich sah es danach aus, als könnte die britische Werksmannschaft das Mercedes-Geschwader unterbrechen. Maxime Martin übernahm zum Neustart den dritten Platz von Hubert Haupt, als dieser aufgrund eines Ausrutschers zurück auf Platz fünf fiel. Martin hatte jedoch gegen Yelmer Buurman 25 Minuten vor Rennende keine Chance und musste den Niederländer ziehen lassen.

Auf Platz fünf fährt besagter Hubert Haupt – ebenfalls Black Falcon – ein, gefolgt von Sheldon van der Linde im Land-Motorsport Audi R8 LMS #1.

Bis kurz nach Mitternacht sah es danach aus, als würde man in diesem Jahr den Rundenrekord von 157 Runden knacken. Doch die Rechnung wurde ohne die Eifel und die wechselnden Wetterbedingungen gemacht. Um Viertel nach Zwei setzte am Nürburgring, zuerst am Grand-Prix-Kurs, später auf der gesamten Strecke Regen ein. Zwar ließ dieser zwischendurch nach und stellenweise trocknete die Ideallinie schon wieder ab. Jedoch wechselten die Bedingungen um kurz nach Zehn Uhr noch einmal so sehr, dass die Karten erneut gemischt wurden.

Die weiteren Teams und Fahrer werden wir in den nächsten Tagen beleuchten. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer von der gesamten LSR-Freun.de Redaktion.

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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