War es bisher ein holpriger Saisonstart für Manheller Racing, so soll am Samstag, den 1. Mai, endlich ins Renngeschehen eingegriffen werden. Beim ersten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie machte das Schneewetter einen Strich durch die Rechnung und vor Lauf zwei beschloss Manheller vorerst nicht anzutreten. Bei Lauf drei gibt es ein Wiedersehen in der Grünen Hölle mit zumindest einem der Fahrzeuge.

Das Team Manheller Racing aus Meuspath wird aus Gründen der Gesundheitsvorsorge und zur Vermeidung von Kontakten zwar weiterhin nicht im Fahrerlager vertreten sein, doch wird eine kleine Mannschaft zur Betreuung zusammengestellt. Am Steuer des seriennahen BMW F30 328i mit der Startnummer #510 werden sich Kurt Strube und das Vater-Sohn-Gespann Josef und Carsten Knechtges die Arbeit teilen. Strube startet gewöhnlich im WWS-Strube BMW, sieht jedoch den Sinn eines temporären Wechsels des Einsatzfahrzeugs.

Kurt Strube
Foto: L. Rodrigues

Der Unternehmer aus dem Emsland erklärt: „Ich freue mich so sehr endlich wieder Nordschleifen-Luft zu schnuppern. Mit den beiden Knechtges-Männern an der Seite könne wir in der VT2 nun Vollgas geben.“ Strube ergänzt: „Normalität ist in diesen Zeiten wohl noch lange nicht gegeben, somit machen wir das Beste daraus. Die Tage mit dem ganzen Team und meinen Stammkollegen Martin Owen und Harald Barth im Cockpit kommen hoffentlich bald wieder!“

Rennstart am Maifeiertag ist pünktlich um 12:00 Uhr. Zuvor werden im Zeittraining ab 8:30 Uhr über 90 Minuten die Startpositionen in den Klassen ausgetragen. Selbstverständlich wird das gesamte Geschehen per Livestream übertragen. Zuschauer sind bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie und den hohen Infektionszahlen weder auf den Tribünen noch um die Nordschleife zugelassen. Es gilt weiterhin der Appell: Bitte bleibt zuhause, denn nur so kann die Serie weiter genehmigt werden und die Teams ihre Arbeit verrichten.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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