Nach den Highlights beim Heimspiel will Arjun Maini am kommenden Wochenende auch am Red Bull Ring den Stier bei den Hörnern packen und der hochkarätigen DTM-Konkurrenz die Rücklichter seines Mercedes-AMG zeigen. Mit breiter Brust reist der Inder nach Spielberg. Am Nürburgring war der 23-Jährige erfolgreich. Die Leistung stimmte schon lange, nun auch die Punkteausbeute.

Foto: Gruppe C Photography

Der Knoten platzte ausgerechnet vor der Haustüre des Teams GetSpeed bereits am Samstag in der Eifel. Als Neunter fuhr er, von Position zwölf aus gestartet, dank einer fehlerfreien Vorstellung die ersten Punkte für sein Heimatland in der Geschichte der DTM ein. Auch das Sonntagsrennen beendete er in den Punkterängen. Nach 38 Runden auf der 3,629 Kilometer langen Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses wurde Maini als Siebter abgewinkt und sammelte so sechs weitere Zähler. Diese wurden ihm nach dem Rennen von den Sportkommissaren aberkannt, weil er eine Kollision verursacht haben soll.

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Nun gilt es auch in Österreich in der Erfolgsspur zu bleiben. Der Teamchef wird auf jeden Fall ein wachsames Auge auf die weitere Entwicklung seines Schützlings haben. „Zwei Einsätze an einem Wochenende an verschiedenen Orten ist für ein Team nie ganz einfach. Ich werde an mehreren Bildschirmen und Computern sitzen, um mir einen bestmöglichen Überblick zu verschaffen“, sagt Adam Osieka mit einem Lächeln, denn GetSpeed ist zeitgleich auch beim Heimspiel am Nürburgring im Endurance Cup der GT World Challenge Europe aktiv.

„Es ist immer schön, am Red Bull Ring Rennen zu fahren. Die Strecke selbst ist richtig cool und sie bietet alle Voraussetzungen für gute Rennen. Die Kurve eins ist wegen der Geraden den Berg hinauf wirklich wichtig. Man muss die Ausfahrt sauber erwischen, um die Rundenzeit zu optimieren“, sagt Maini.

Das Streckenprofil, das ihn erwartet, ist, wie der Inder ja selber schon berichtet, durchaus anspruchsvoll. Der malerisch in die Berglandschaft der Steiermark eingebettete Kurs ist 4,318 Kilometer lang und bietet sieben Rechts- sowie drei Linkskurven. Eine Besonderheit der Strecke ist der Höhenunterschied von 65 Metern mit einer maximalen Steigung von zwölf Prozent und einem maximalen Gefälle von 9,3 Prozent. Besonders ist auch, dass erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie bei einem DTM-Rennen wieder Zuschauer im Fahrerlager zugelassen sind.

Das Programm auf dem Red Bull Ring sieht am Freitag (3. September) um 13 Uhr ein 45‑minütiges erstes Freies Training vor. Das zweite Freie Training folgt um 15:30 bis 16:15 Uhr. Am Samstag (4. September) wird im Qualifying von 10:.20 bis 10:40 Uhr die Startaufstellung für das erste Rennen ermittelt. Der Rennstart ist um 13:30 Uhr (ab 13:00 Uhr live in SAT.1). Auch am Sonntag (5. September) beginnt das 20‑minütige Qualifying um 10:20 Uhr, bevor das Rennen wieder um 13:30 Uhr (ab 13:00 Uhr live in SAT.1) beginnt.

Quelle: Pressemitteilung GetSpeed

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