Zweites Finalrennen der Formel E in Berlin, erstes Podium für Audi Sport ABT Schaeffler. Von Startposition sechs fuhr Lucas di Grassi am Donnerstagabend auf Platz drei nach vorn. René Rast verpasste als 13. nur knapp die Punkteränge, obwohl er aus der Boxengasse startete.

Nach Platz acht zum Auftakt meldete sich Lucas di Grassi am Donnerstag eindrucksvoll zurück. Im Freien Training fuhr der Brasilianer Bestzeit. Im Qualifying gelang ihm der Sprung in die „Super Pole“ der schnellsten sechs. Im Rennen machte di Grassi gleich in der Anfangsphase zwei Positionen gut und lieferte sich anschließend ein spektakuläres Duell mit Robin Frijns im Audi e-tron FE06 des Kundenteams Envision Virgin Racing, das der Brasilianer knapp für sich entschied.

AUTO - 2020 FORMULA E BERLIN E-PRIX I Lucas di Grassi
Audi Motorsport Communications / DPPI

„Wenn man in der Formel E auf dem Podium steht, dann war es ein guter Tag“, sagte di Grassi. „Wir haben über Nacht hart gearbeitet und das Auto gegenüber gestern deutlich verbessert. Trotzdem war das Rennen erneut ein hartes Stück Arbeit. Wir werden weiterarbeiten, um noch schneller zu werden. Dass wir den Kurs in Berlin ab Samstag andersherum fahren, sollte uns auch entgegenkommen.“

2020 Berlin E-Prix IIRenÈ Rast, Audi e-tron FE06 #66
Foto: Audi Motorsport Communications/LAT

René Rast passierte an seinem zweiten Renntag für Audi Sport ABT Schaeffler ein ähnliches Missgeschick wie Lucas di Grassi am Mittwoch. „Ich habe im Qualifying etwas zu viel riskiert“, sagte Rast. „Beim Anbremsen von Kurve 1 blockierte das rechte Vorderrad. Dadurch habe ich den Scheitelpunkt der Kurve komplett verpasst und war Letzter.“

Rast startete aus der Boxengasse und machte im Rennen zehn Positionen gut. Nur 1,7 Sekunden fehlten dem Deutschen am Ende zu den Punkterängen. Dafür sammelte der Formel-E-Neuling jede Menge weitere Erfahrung.

„Ich bin insgesamt sehr zufrieden, wie das Team nach dem schwierigen ersten Tag reagiert hat“, sagte Teamchef Allan McNish. „Wir haben uns gegenüber Mittwoch deutlich gesteigert. Lucas war extrem stark und kämpferisch, wie wir ihn kennen. Er ist nun Zweiter in der Meisterschaft. Schade, dass René im Qualifying Pech hatte, sonst hätte er weitere Punkte geholt.“

Robin Frijns und Sam Bird holten für Envision Virgin Racing die Plätze vier und sechs. Damit fuhren am Donnerstagabend drei Audi e-tron FE06 unter die besten sechs.

Nach einem Tag Pause stehen am Samstag und am Sonntag in Berlin bereits die nächsten beiden Rennen des Formel-E-Sixpacks auf dem Programm. Dann wird jener Kurs gefahren, auf dem Audi Sport ABT Schaeffler zuletzt zweimal in Folge siegte.

Quelle: Audi MediaCenter

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