Der Sieger beim „Race at Home“ des Porsche Esports Carrera Cup Deutschland heißt Laurin Heinrich (D/Porsche Zentrum Bamberg). Beim digitalen Sonderevent des nationalen Markenpokals entschied der Deutsche die beiden 30-minütigen Rennen für sich. Insgesamt 21 Fahrer bildeten auf dem virtuellen Autodrom Most (Tschechien) in ihren 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup das Starterfeld. Dazu zählte auch Porsche-Markenbotschafter Timo Bernhard (D/Team75 Bernhard/Porsche Zentrum Mannheim). Der zweifache Gesamtsieger der 24 Stunden von Le Mans konnte sich im ersten Lauf einen Platz im Mittelfeld erkämpfen. Die virtuelle Veranstaltung trug der Markenpokal auf der Simulationsplattform RaceRoom aus.

Hurui Issak Porsche Carrera Cup Deutschland, Hockenheim 2019 II
Foto: Porsche

„Das war ein überragender Start in unsere zweite Esports-Saison. Beide Rennen waren von packenden Zweikämpfen geprägt und der beste Beweis dafür, dass virtueller Motorsport richtig unterhaltsam ist. Erfahrene Sim-Racer sowie junge Nachwuchspiloten und Amateurfahrer aus dem realen Motorsport haben für eine Vielzahl von Überholmanövern gesorgt“, sagte Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Porsche Esports Carrera Cup Deutschland
Foto: Porsche

Alle Sim-Racer gingen in Fahrzeugen mit Sonderlackierungen von verschiedenen Porsche Zentren aus ganz Deutschland an den Start. Heinrich gelang in beiden Rennen ein Start-Ziel-Sieg. Im ersten Lauf verschaffte sich der Pole-Setter direkt nach dem Start einen kleinen Vorsprung. Er baute diesen immer weiter aus und sah nach 19 Runden als Erster die Zielflagge. „Das war ein perfekter virtueller Renntag für mich. Mein Start war super und durch den gewonnenen Abstand konnte ich gezielt meine Reifen schonen. Die Führung hatte ich zu jeder Zeit gut im Griff“, freute sich Heinrich.

Verfolger Rudy van Buren (NL/CarTech Motorsport/Porsche Zentrum Olympiapark) fand in den ersten Runden keine Überholmöglichkeit und verlor im Laufe des Rennens den Anschluss an Heinrich. Der Formel-E-Simulatorfahrer beendete den Lauf als Zweiter. „Ehrlich gesagt, habe ich bisher kaum Erfahrungen auf RaceRoom sammeln können. Daher ist der zweite Platz besser, als ich erwartet habe. Mir fehlte der Speed, um mit Laurin Heinrich um die Führung zu kämpfen. Daher bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“, sagte van Buren. Sein Landsmann Larry ten Voorde (Huber Racing/Porsche Zentrum Augsburg) folgte hinter Heinrich und belegte den dritten Platz. Berkay Besler (TR/Huber Racing/Porsche Zentrum Dortmund) sicherte sich Rang vier vor Dylan Pereira (L/Förch Racing/Porsche Zentrum Frankfurt).

Laurin Heinrich Porsche Esports Carrera Cup Deutschland
Foto: Porsche

Im zweiten Rennen legte Heinrich den Grundstein zum Sieg erneut beim Start. Von der Pole-Position aus setzte sich der 18-Jährige bereits in der ersten Runde vom Feld ab und fuhr souverän zum zweiten Sieg. Dabei profitierte Heinrich auch von Positionskämpfen hinter sich: Von Platz drei gestartet gewann ten Voorde das Duell gegen van Buren und übernahm Rang zwei. Doch im zweiten Umlauf zog van Buren wieder an ten Voorde vorbei und gab die zweite Position bis zur Ziellinie nicht mehr ab. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich Pereira, nachdem ten Voorde durch einen Dreher in der sechsten Runde zurückfiel. Auf den Positionen vier und fünf folgten Julian Hanses (A/Förch Racing/Porsche Zentrum Berlin) und ten Voorde.

Porsche LMP Team: Timo Bernhard
Foto: Porsche Motorsport

Zum Fahrerfeld zählte am Samstag auch Timo Bernhard. Der zweimalige Weltmeister in der FIA World Endurance Championship (WEC) und fünffache Gesamtsieger beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring feierte sein Esports-Debüt. In seinem ersten Rennen erreichte er mit dem 15. Rang einen Platz im Mittelfeld. „Mir war natürlich klar, dass die Qualität an der Spitze enorm hoch ist. Die Rennen haben Spaß gemacht und ich konnte interessante Erfahrungen sammeln“, fasste Bernhard zusammen. Als Gaststarter waren zudem die beiden Influencer Mathieu Wacker („DiePixelHelden“) und David Karapetian („Dave Gaming“) dabei. Beide belegten je einmal Platz zehn.

Ergebnisse

Autodrom Most, Lauf 1
1. Laurin Heinrich (D/Porsche Zentrum Bamberg)
2. Rudy van Buren (NL/CarTech Motorsport/Porsche Zentrum Olympiapark)
3. Larry ten Voorde (NL/Huber Racing/Porsche Zentrum Augsburg)
4. Berkay Besler (TR/Huber Racing/Porsche Zentrum Dortmund)
5. Dylan Pereira (L/Förch Racing/Porsche Zentrum Frankfurt)

Autodrom Most, Lauf 2
1. Laurin Heinrich (D/Porsche Zentrum Bamberg)
2. Rudy van Buren (NL/CarTech Motorsport/Porsche Zentrum Olympiapark)
3. Dylan Pereira (L/Förch Racing/Porsche Zentrum Frankfurt)
4. Julian Hanses (A/Förch Racing/Porsche Zentrum Berlin)
5. Larry ten Voorde (NL/Huber Racing/Porsche Zentrum Augsburg)

Quelle: Pressemitteilung Porsche

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