Lamborghini hat den Huracán Super Trofeo EVO präsentiert, welcher ab 2018 auf den Rennstrecken dieser Welt im Einsatz ist.

Foto: Lamborghini

Lamborghini hat bei einem Event in Sant’Agata Bolognese den neuen Huracán Super Trofeo EVO präsentiert. Das Fahrzeug ersetzt den bisherigen the Huracán LP 620-2 Super Trofeo. Bestimmt ist der Wagen hauptsächlich für die Super Trofeo Meisterschaften, von denen es weltweit insgesamt vier gibt (Asien, Europa, Mittlerer Osten und USA). Aber man wird den Wagen, wie seinen Vorgänger auch, sicher auch wieder bei Langstreckenrennen, z.B. in der 24h Series oder der VLN, sehen können.

Vom Vorgänger wurden bislang 150 Fahrzeuge verkauft – für die Neuauflage peilt die italienische VW-Tochter ähnliche Zahlen an.

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Entwickelt wurde das Fahrzeug in Zusammenarbeit von Dallara Engineering und dem Lamborghini Centro Stile. Das Auto erreicht eine höhere aerodynamische Effizienz wie der Huracán LP 620-2 Super Trofeo. Zwei auffällige Änderungen gibt es noch am Fahrzeug. Die Lufthutze sowie die Finne. Bislang sind die Finnen vorallem aus dem LMP-Sport sowie der Formel 1 bekannt, beim Huracán Super Trofeo EVO wird erstmals eine auf einem GT-Fahrzeug verbaut sein. Sie erhöht die Stabilität des Fahrzeuges in schnellen Kurven und vermindert das übersteuern – der Bolide fährt sich dadurch einfacher und erreicht höhere Kurventempi. Die Lufthutze soll die Anströmung des Motors und die Kühlung des 10-Zylindertriebwerks verbessern. Insgesamt schaffte es Lamborghini den Luftwiderstand des Wagens um 8 % zu senken, während man ähnliche Abtriebswerte hat, wie beim Vorgänger.

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Befeuert wird das Fahrzeug vom Motor, welcher auch schon im Huracán LP 620-2 Super Trofeo zum Einsatz kam. Der 10-Zylindersaugmotor mit 5,2 Litern Hubraum ist im Heck des Boliden verbaut. Insgesamt 620 PS schieben das Fahrzeug nach vorne, ehe es bei 280 km/h elektronisch abgeriegelt ist.

Bei Testfahrten in Monza ließ der Huracán Super Trofeo EVO den Huracán LP 620-2 Super Trofeo bereits alt aussehen. Die Hochgeschwindigkeitsbahn, in der Nähe von Mailand, umrundete die Neuentwicklung in 1:46.3 Minuten, dass sind 1,5 Sekunden weniger, als die schnellste Rundenzeit, die jemals mit dem Vorgänger gefahren wurde.

Für 235.000 € wechselt der Lamborghini Huracán Super Trofeo EVO den Besitzer.

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