Nach dem feinen vierten Platz am Samstag musste das KÜS Team Bernhard aus Landstuhl im Sonntagsrennen zur DTM in Imola eine frustrierende Nullnummer quittieren: Aus für Porsche-Werksfahrer Thomas Preining durch Unfall nach drei Runden.

Foto: Gruppe C Photography

Schon im erneut extrem engen Qualifying, in dem sich nicht weniger als 22 Autos innerhalb einer einzigen Sekunde drängten, blieb der 23-jährige Österreicher auf Platz 17 hängen. Auf einer Strecke wie Imola, wo das Überholen schwierig ist, schon keine wirklich aussichtsreiche Position, um in die Punkteränge zu fahren. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Da das obligatorische Fahrerwiegen verpasst wurde, bekam Thomas alle Zeiten gestrichen und musste mit seinem Porsche 911 GT3 R vom 28. und letzten Platz ins Rennen gehen. Dort setzte sich der schwarze Sonntag nahtlos fort. Bei seiner Aufholjagd, in der sich Thomas nach einer Runde schon auf Platz 20 vorgekämpft hatte, geriet er nach drei Runden unverschuldet mit einem Konkurrenten aneinander und musste das Rennen im Kiesbett beenden.

Thomas Preining: „Unglücklich gelaufen. Das Auto hinter mir hatte vielleicht einen Bremsdefekt oder sowas, im Endeffekt habe ich die Rolle der Mauer gespielt. Der Kollege war sicher 100 Sachen schneller als ich, das hat schon wehgetan. Das Auto sah auf den ersten Blick nicht so schlimm aus. Es war einfach nicht unser Tag, denn im Rennen hätte richtig was gehen können, ich hatte ja schon zehn Plätze gutgemacht. Es hat nicht sein sollen, jetzt konzentrieren wir uns auf den Norisring.“

Foto: Gruppe C Photography

Teamchef Timo Bernhard: „Im Qualifying haben wir es heute nicht hundertprozentig hinbekommen. Die Balance war aber trotzdem ganz gut. Leider haben wir danach das Fahrerwiegen verpasst, mussten deshalb von ganz hinten losfahren und wurden früh von einem Konkurrenten abgeräumt. Jetzt reparieren wir den Schaden, dann geht es zum Norisring. Wir haben gestern ja gezeigt was wir können, daran müssen wir anknüpfen.“

Quelle: Pressemitteilung KÜS Team Bernhard

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