Gemischte Gefühle gab es für das KÜS Team75 Bernhard aus Landstuhl beim siebten Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Sachenring. Während der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 unter Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro (Schweiz) und Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler (29, Österreich) mit Rang neun einen Platz in den Top-Ten in der „Liga der Supersportwagen“ erkämpfte, musste das Schwesterauto mit der Startnummer 18 unter David Jahn (29, Leipzig) und Jannes Fittje (21, Langenhain) kurz vor Schluss wegen eines Reifenschadens aufgeben.

Im heiß umkämpften Qualifying, 23 Autos lagen innerhalb einer einzigen Sekunde, verpasste Klaus nach zweimal P2 in den Freien Trainings mit Platz elf die Top-Ten nur knapp. Im Rennen hielt er diese Position bis zum Pflichtboxenstopp. Simona übernahm und kam letztendlich auf Platz neun ins Ziel. Jannes ging von Position 27 aus ins Rennen, handelte sich aber gleich zu Beginn eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen nicht ganz korrekter Startposition ein. Auf Rang 25 übergab er an David. Der hatte kurz vor Rennende noch einige Plätze gutgemacht, musste seinen Porsche aber nach einer unverschuldeten Kollision mit einem Reifenschaden abstellen.
Der achte Wertungslauf wird morgen um 13.05 Uhr gestartet (live in Sport1).

ADAC GT Masters, 7. + 8. Lauf Sachsenring 2020 - Foto: Gruppe C Photography; #17 Porsche 911 GT3 R, KUES Team75 Bernhard: Simona De Silvestro, Klaus Bachler
Foto: Gruppe C Photography

#17
Simona De Silvestro
: „Die Top-Ten sind okay, auch wenn ich gestern gedacht hatte, dass wir etwas weiter vorne landen. In meinem Stint war viel los, ich habe zu Beginn ein paar kleine Fehler gemacht und eine Position verloren, aber dann habe ich einen guten Rhythmus gefunden und bin auf P 9 ins Ziel gekommen. Das Team hat einen megaguten Job gemacht. Man hat heute wieder gesehen, dass das Qualifying alles ist. Deshalb lastet jetzt auch ein bisschen Druck auf mir, dass ich das morgen gut hinbekomme.“

Klaus Bachler: „Nach einem sehr starken Freitag sind wir heute sehr optimistisch ins Qualifying gegangen. Leider hatte ich der letzten Kurve Verkehr. Wie immer ist es sehr eng zugegangen, wir lagen dann auf Platz elf. Wir haben geschaut, dass wir das Beste daraus machen. Überholen ist hier sehr schwer, hinterher fahren genauso. Aber das Auto war schnell, wenn wir freie Fahrt hatten, waren wir unter den Schnellsten. Wir haben ein paar Plätze gutgemacht, sind Neunte geworden, was gute Punkte bedeutet. Das Auto ist sehr gut, jetzt wollen wir morgen weiter ordentlich punkten.“

ADAC GT Masters, 7. + 8. Lauf Sachsenring 2020 - Foto: Gruppe C Photography; #18 Porsche 911 GT3 R, KUES Team75 Bernhard
Foto: Gruppe C Photography

#18
David Jahn
: „Von Startplatz 27 war es für Jannes eine schwierige Ausgangsposition, im Qualifying hat es bei ihm nicht so richtig funktioniert. Im Rennen hat sich das Auto gut angefühlt, aber überholen geht auf dieser Strecke eigentlich nur mit der Brechstange. Das hat ein Konkurrent dann auch probiert und ist mir in die Seite gefahren. Resultat war ein Reifenschaden vorne rechts, damit war unser Rennen zu Ende.“

Jannes Fittje: „Das Qualifying war schwierig, P27 war definitiv nicht das, was ich mir nach dem Aufwärtstrend in den vorherigen Qualifyings vorgestellt hatte. Auf dem Sachsenring ist das eine sehr schlechte Ausgangsposition, weil man hier kaum überholen kann. Der Start war turbulent, hinten hat es sich gestaut, ich musste ausweichen und habe eine Strafe bekommen, weil die Ampel noch rot gezeigt hat. Trotzdem hatten wir uns einige Plätze vorgearbeitet, dann hat ein Konkurrent David aus dem Rennen genommen. Das war schade, vielleicht hätten wir doch noch den einen oder anderen Zähler mitnehmen können, speziell in der Juniorwertung. Morgen müssen wir Schadensbegrenzung betreiben, von weiter vorne starten und so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

Timo Bernhard
Foto: Porsche

Teamchef Timo Bernhard: „Der Speed war aber auf alle Fälle da. Das Qualifying haben wir nicht ganz hinbekommen. Das war schade, weil wir am Freitag zwei sehr gute Freie Trainings hatten. Im Rennen waren wir schnell unterwegs. Von P11 gestartet, auf P9 ins Ziel gekommen – viel mehr konnte man nicht erwarten. Es war ein sauberes Rennen von unserer Startnummer 17. In unserer #18 wurde David unnötigerweise von einem Konkurrenten getroffen, das hat einen Reifenschaden nach sich gezogen. Morgen greifen wir wieder an.“

Quelle: Pressemitteilung KÜS Team75 Bernhard

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