Beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring übernahmen Torsten Kratz (A-Pellendorf), Moran Gott (GB-London) und Oliver Frisse (Rüthen) mit einem weiteren Klassensieg die Tabellenführung. Mit zwei weiteren Podien gehörte das Team AVIA Sorg Rennsport einmal mehr zu den erfolgreichsten Mannschaften.

„Wir sind natürlich sehr zufrieden und möchten uns vor allem bei unseren Mechanikern und Helfern bedanken, ohne deren flinken Hände die heutigen Ergebnisse nicht möglich gewesen wären“, sagte Benjamin Sorg.

Nach einem überwiegend verregneten vierstündigen Rennverlauf fiel die Entscheidung um den Sieg in der Klasse der Produktionswagen bis 2500 ccm (V4) erst in der letzten Runde. Hier konnte Torsten Kratz mit einem gekonnten Überholmanöver im Streckenabschnitt Schwedenkreuz die Führung übernehmen. Mit 5,316 Sekunden Vorsprung wurde der BGStechnic-BMW 325i schließlich abgewinkt. Es war der krönende Abschluss einer sehenswerten Aufholjagd, nachdem Startfahrer Oliver Frisse reifenbedingt zunächst Boden verloren hatte.

AVIA racing Sorg Rennsport BMW 325i
Foto: L. Rodrigues

Doch Moran Gott, der sich im Regen pudelwohl fühlt und die nasse Nordschleife aus dem Touristenverkehr bestens kennt, blies im Mittelteil mit den richtigen Reifen zur Aufholjagd. Der Brite und am Ende Kratz holten jeder im Schnitt pro Runde 11,8 Sekunden auf und sorgten somit für den erneuten Erfolg.

„Die Reifen spielten heute eine mitentscheidende Rolle“, sagte Daniel Sorg. „Je nach Niederschlagsintensität hatte mal der Dunlop- und mal der MichelinRegenreifen einen Vorteil. Oder natürlich einen Nachteil. Unserem Hauptwettbewerber ging es ähnlich, daher auch die teilweise großen Unterscheide bei den Rundenzeiten. Unterm Strich haben unsere drei Piloten jeweils das Beste aus ihrer jeweiligen Situation gemacht und verdient die Tabellenführung übernommen.“

AVIA-Sorg-Rennsport-BMW-M4-GT4-Sinziger
Foto: L. Rodrigues

Ähnlich hoch einzuschätzen war die Leistung von Emir Asari, Ersin Yücesan (beide Türkei) und Roland Schmid (Schweiz), deren Rennstart nach einem Unfall im Training in Frage stand. Doch die Sorg Mannschaft reparierte, schraubte und beulte im Eiltempo aus. Das Trio startete mit dem HS Gebäudetechnik-BMW 325i eine unglaubliche Aufholjagd, die in der mit 24 Fahrzeugen stark besetzten Klasse mit dem dritten Platz belohnt wurde.

Elf Starts, elf Zielankünfte, elfmal Erster oder Zweiter: Heiko Eichenberg (Fritzlar), der am Vortag Geburtstag feierte, bleibt in der GT4-Klasse eine Bank. Zusammen mit dem Schweden Erik Johansson lenkte der jetzt 45- Jährige dem AVIA-BMW M4 auf den zweiten Platz. Im Feld der acht Starter freuten sich Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren) und Doppelstarter Torsten Kratz über den vierten Rang im Sinziger-BMW M4 GT4.

Gleich mit vier Fahrzeugen war das Wuppertaler Erfolgsteam im BMW M240i Racing Cup vertreten. Die Speerspitze bildeten – wie gewohnt – die beiden Norweger Sindre Setsaas und Inge Hansesaetre zusammen mit Moritz Oberheim (Schermbeck) im AVIA-M240i. Auch hier gab es einen Unfall im Training und viel Arbeit für die Mechaniker-Crew in der rund 75 minutigen Pause vor dem Rennen. Das stark havarierte Fahrzeug erreichte auf den letzten Drücker die Startaufstellung. Rang vier in der mit 21 Teilnehmern sehr starken Klasse war der verdiente Lohn.

AVIA-Sorg-Rennsport-BMW-M240i
Foto: L. Rodrigues

Für die Duos in den anderen drei Cup-BMW stand vor allem die Zielankunft und das Absolvieren der für die Nordschleifen Permit A nötigen Rundenanzahl im Vordergrund. Die beiden Spanier Joaquin Capsi Segura und Guillermo Aso Arjol wurden 12., gefolgt von Alvaro Fontes (Spanien) und Jasper Thong Wie Heen (Großbritannien). Als 16. sahen Ramana Lagemann und Emile Bouret (beide USA) den Zielstrich.

Eine halbe Stunde vor Rennende mussten Björn Simon (Weilerswist), Philipp Hagnauer (CH-Allschwil), Philip Schauerte (Eslohe) und Murat Ates (Troisdorf)
den Eibach-Porsche Cayman S aus der Klasse V6 auf Rang drei liegend mit einem Defekt an der Auspuffanlage abstellen

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