Das Team KCMG aus Hong Kong beendet nach zwei Jahren den Einsatz des Nissan GT-R Nismo GT3. Die Mannschaft wird stattdessen mit zwei Porsche 911 GT3 R beim ADAC TOTAL 24h Rennen am Nürburgring antreten. Ebenso bestätigte KCMG die Teilnahme beim 24h-Rennen in Spa Francorchamps.

Das erwartete Ende des Nissan-Programms, nach zwei Einsatzjahren, wurde nach dem Rennen in Bathurst bekanntgegeben. KCMG bestritt 2019 die gesamte Saison der Intercontinental GT Series.

Wie KCMG bereits angekündigt hatte, wird mit zwei mit Werkspiloten besetzten Porsche 911 GT3 R starten. Neben Einsätzen in der Nürburgring Langstrecken-Serie liegt der Fokus auf das ADAC TOTAL 24h Rennen am Nürburgring.

Teambesitzer Paul Ip: „Unser Fokus liegt auf dem 24h-Rennen am Nürburgring. Wir wollen dort gewinnen bevor wir an irgendetwas Anderes denken. Da die 24h Spa bereits kurz danach stattfinden, sind wir mit den beiden Porsche 911 GT3 dort auch anwesend.“

Von dem extra gegründeten Teamstandort in Deutschland aus werden die Werksfahrer Fred Makowiecki, Patrick Pilet, Richard Lietz und Romain Dumas zusammen mit den Stamm-Teampiloten Alexandre Imperatori, Edoardo Liberati und Josh Burdon zum 24h Rennen am Nürburgring vorbereitet. Die Fahrerbesatzungen für Spa werden noch bekannt gegeben.

Nach Bathurst wird Spa Francorchamps der zweite IGTC Start des Teams sein. Weitere Einsätze sind nicht geplant, werden von Ip jedoch nicht ausgeschlossen. Der Teamchef: „Wir möchten am Nürburgring erfolgreich sein, dann sehen wir weiter. Auch möchten wir unsere Zusammenarbeit mit Porsche für das Jahr 2021 noch weiter ausbauen.“

KCMG Nissan GT-R NISMO GT3
Foto: bathurst12hour.com.au

Der Ausstieg von Nissan aus KCMG bedeutet, dass der japanische Hersteller in diesem Jahr voraussichtlich keine weiteren IGTC-Rennen bestreiten wird, die über den möglichen Einsatz lokaler Teams bei den 10-Stunden-Rennen von Suzuka hinausgehen. Trotz Verhandlungen mit dem Veranstalter SRO bis zuletzt ist kein Team mit Nissan bei der IGTC registriert.

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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