Am vergangenen Mittwochabend trafen sich die Vorstandsmitglieder der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. online zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung. Schwerpunktthema hierbei war die Abwägung, unter welchen Umständen und mit welchen Risiken eine Durchführung des diesjährigen Internationalen Glasbachrennens im Rahmen der FIA Europabergmeisterschaft sowie der Deutschen, der Luxemburgischen und Österreichischen Meisterschaft sichergestellt werden kann.

Bereits im letzten Jahr konnte das 25.Internationale Glasbachrennen aufgrund der Covid19-Pandemie nicht durchgeführt werden. Seitdem suchten die Vorstandsmitglieder um den Vereinsvorsitzenden Thomas Weih nach einer Lösung, wie eine Durchführung unter den aktuell herrschenden Voraussetzungen aussehen kann. Es wurden alle Möglichkeiten zur Durchfinanzierung betrachtet, sei es ein Rennen ohne oder mit Zuschauern, selbst ein Rennen ohne internationales Prädikat. Am Ende auf jeden Fall ein Rennen mit einem umfangreichen Hygienekonzept, Einschränkungen und letztlich nicht absehbaren Risiken bei der Berücksichtigung der Ausgaben und möglichen Einnahmen.

Da die Durchführung der Veranstaltung vor allem mit dem Einsatz finanzieller Vereinsmittel in nicht unerheblicher Höhe verbunden ist und Versuche die aufgezeigte Deckungslücke mit Hilfe des ADAC als Dachverband zu schließen nicht zum Erfolg führten, hat sich der Vorstand der RSG Altensteiner Oberland e.V. schweren Herzens erneut zu einer Verschiebung des 25. Internationalen Glasbachrennens in das nächste Jahr entschieden. „Nach Abwägung der wirtschaftlichen, sportlichen und gesundheitlichen Faktoren ist diese Entscheidung unumgänglich“, so der Vereinsvorsitzende Thomas Weih.

Sorgen bereiten dem Verein die laufenden Fixkosten für die Unterhaltung der Bergrennstrecke und deren Infrastruktur. Ein zweites Jahr in Folge ohne die Möglichkeit Einnahmen zu erzielen wird möglicherweise zur Folge haben vereinseigenes Equipment, welches für die Durchführung zukünftiger Bergrennen zwingend notwendig ist zu veräußern. Um dies zu vermeiden, wird sich der Verein erneut an seinen zuständigen Dachverband, den ADAC Hessen Thüringen, wenden und mit möglicherweise anderen Aktivitäten versuchen diese schwierige Zeit zu überwinden.
Bedanken möchte sich der Vorstand der Rennsportgemeinschaft ausdrücklich bei den Vereinsmitgliedern und jenen Unterstützern, welche dem Verein trotzdem, dass er keinen Motorsport veranstalten konnte, die Treue gehalten haben.

Quelle: Pressemitteilung Glasbachrennen

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