Heftiger Regen sorgte für eine stark überflutete Strecke in Kyalami gestern. Das Qualifying und das Shootout zur Superpole in Südafrika wurden daher abgesagt. Daher werden die Zeiten des Pre-Qualifying für die Festlegung des Grids hergenommen. Hier konnte sich Jules Gounon im Mercedes-AMG GT3 #89 die beste Runde sichern und dem Team AKKA ASP somit die Pole-Position zum Rennen über neun Stunden.

Das Mercedes-AMG Team AKKA ASP wird das 9-Stunden-Rennen von Joburg Kyalami von der Pole Position aus in Angriff nehmen. Dies ist der Bestzeit von Jules Gounon im Pre-Qualifying zu verdanken, nachdem starker Regen sowohl das Qualifying als auch die Superpole am Nachmittag unterbrochen hatte.

Foto: IGTC

Der AF Corse-Ferrari mit der Startnummer #71 startet neben Nicklas Nielsen, der seinen AF Corse-Teamkollegen Miguel Molina in der trockenen und sonnigen Vormittagssitzung auf den zweiten Platz verwies.

Der Livestream ab 11:30 Uhr:

Der Kontrast zwischen der Zeit vor und nach dem Mittagessen hätte nicht größer sein können, denn der helle Himmel wurde von bedrohlich dunklen Wolken, starkem Regen, Donner und Blitzen abgelöst.

Das Qualifying wurde zunächst verschoben, bevor sich die Autos auf die Strecke wagten, als der Regen nachließ. Doch die Atempause war nur von kurzer Dauer, und schon bald war klar, dass Q1 nicht fortgesetzt werden konnte. Kurz darauf wurde das Qualifying ganz abgesagt.

Im Laufe des Nachmittags regnete es weiter, so dass die tiefen Pfützen nicht abfließen und sich die Streckenbedingungen nicht ausreichend verbessern konnten. Daher konnte auch die Superpole, in der die besten acht Fahrer des Pre-Qualifying jeweils zwei gezeitete Runden hätten fahren sollen, nicht stattfinden.

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So blieb AKKA ASP dank des morgendlichen Benchmarks auf dem Logenplatz. Das Auto, das sich Gounon, Raffaele Marciello und Titelanwärter Timur Boguslavskiy teilten, sollte als würdiger Pole-Sieger angesehen werden, nachdem es auch die beiden Testsitzungen und das Freie Training am Donnerstag gewonnen hatte.

Gounons Zeit im Pre-Qualifying – 1.42,465 Minuten – war die bisher schnellste der Woche und 0,449 Sekunden schneller als Nielsen auf Platz zwei. Mercedes-AMG startet dank Mikael Grenier von SunEnergy1, der auf dem Weg zur schnellsten Pro-Am-Zeit beide Werks-Audis schlug, ebenfalls als Vierter.

Foto: IGTC

Apropos Audi: Die Teams der Titelanwärter komplettierten die Top-Sechs, obwohl Sainteloc 20 Minuten vor dem Ende des Pre-Qualifying auf der Start-/Zielgeraden stehen blieb. Patric Niederhauser und Markus Winkelhock liegen einen Platz vor Christopher Haase, obwohl alle drei in der IGTC-Fahrerwertung nur zwei Punkte hinter Come Ledogar/Alessandro Pier Guidi und Nielsen liegen, bevor es am Samstag zum Showdown um den Gesamtsieg kommt. Boguslavskiy braucht jedoch Hilfe von anderer Seite, wenn er seinen Rückstand von 15 Punkten aufholen will.

Die Silver-Cup-Crew von Sainteloc startet als Siebter, einen Platz vor dem ähnlichen Audi von High Class Racing, der sich morgen mit SunEnergy1 ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Pro-Am-Ehre liefert.

Die letzte Runde der Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli Kampagne 2021 wird am Samstag um 12:00 Uhr deutscher Zeit gestartet. Zuschauer auf der ganzen Welt können das Rennen live und kostenlos auf dem GT World YouTube-Kanal von SRO verfolgen, während SuperSport das Rennen in Südafrika in voller Länge zeigt.

Gesamtergebnis Pre-Qualifying

FUN FACT: Es ist das erste Mal, dass das Pre-Qualifying zur Ermittlung der Startaufstellung in einer der Halo-Serien der SRO Motorsports Group genutzt wird. Obwohl es nur dem Namen nach ein weiteres Freies Training ist, erlaubt es den Fahrern, sich offiziell zu qualifizieren, und den Organisatoren, eine Startaufstellung festzulegen, ohne dass das Qualifying oder die Superpole abgeschlossen sind. Der Begriff ist seit der FIA GT1-Weltmeisterschaft 2010 ein fester Bestandteil der von der SRO betriebenen Serien.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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