Beim zweiten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring konnte Jens Klingmann zusammen mit Falken Motorsports an den vielversprechenden Saisonstart anknüpfen. Auch wenn das Rennen dem Wetter zum Opfer fallen sollte und aufgrund des heftigen Schneefalls abgebrochen werden musste, zeigte man bis zu diesem Zeitpunkt mit dem BMW M6 GT3 eine glänzende Leistung.

„Die Entscheidung der Rennleitung war sicherlich absolut richtig. An einigen Stellen ist die Strecke extrem glatt geworden, sodass es nachher wirklich unfahrbar wurde. Trotzdem ist es natürlich schade für uns, da wir wirklich sehr gut im Rennen gelegen haben“, schildert Klingmann.

Bereits im morgendlichen Qualifying, das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt stattfand, zeigte die Mannschaft rund um den gebürtigen Heidelberger eine starke Performance. Mit einer Rundenzeit von 8:01.461 min. konnte man den BMW M6 GT3 in der ersten Startreihe positionieren.

„Es ist mittlerweile echt schwierig geworden, in der VLN eine einigermaßen freie Runde zu erwischen. Man braucht bei diesem großen Starterfeld von knapp 200 Fahrzeugen wirklich viel Glück im Verkehr. Noch dazu darf natürlich möglichst keine Gelb- oder Code-60-Phase hinzukommen. Das Ganze ist Peter sehr gut gelungen. Er hat uns mit dieser Zeit in eine tolle Ausgangsposition gebracht“, so Klingmann, der den ersten Stint im BMW M6 GT3 von Falken Motorsports übernehmen sollte.

Bereits in der Startaufstellung deutete sich an, dass auf den BMW-Werkspiloten und die übrigen Startfahrer eine ganz besondere Herausforderung warten sollte. So setzte an Teilen der Strecke leichter Schneefall ein. „Da wir nicht wussten, wie sich das Wetter weiter entwickeln würde, war es echt nicht leicht für uns. Noch dazu haben die kalten Temperaturen dafür gesorgt, dass es deutlich schwerer war als sonst, die Reifen ans arbeiten zu bekommen“, so Klingmann, dem dies jedoch perfekt gelingen sollte. So konnte er sich beim Start am Polesetter Audi R8 LMS von Land Motorsport vorbeikämpfen und die Führung übernehmen. Auf den folgenden Kilometern setzte er sich zudem vom Rest des Feldes etwas ab.

„Christopher Mies war etwas früher auf der Bremse als ich, weshalb ich außen herum sehr gut an ihm vorbeikommen konnte. Die niedrigen Temperaturen haben unserem Reifen dann sehr gut in die Karten gespielt, weshalb ich mich in den trockenen Passagen etwas lösen konnte. Als die Strecke dann nasser wurde und der Schneefall stärker, waren die anderen allerdings wieder an mir dran. Speziell mein Markenkollege Martin Tomczyk war zu der Zeit etwas schneller unterwegs. Ich habe ihn dann ohne große Gegenwehr vorbeigelassen und mich an sein Heck gehangen.“

Doch das Duell um die Führung sollte nur von kurzer Dauer sein. In der zweiten Runde unterbrach die Rennleitung aufgrund des dichten Schneetreibens das Rennen und beschloss später, es nicht mehr neu zu starten.

„Es wäre heute sicherlich sehr viel möglich gewesen für uns, vor allem wenn die Strecke wieder etwas abgetrocknet wäre. Die Falken Reifen waren bei diesen niedrigen Temperaturen extrem gut und wir haben insgesamt auch einen großen Schritt nach vorne gemacht. Beim 24h Rennen im Juni werden wir jedoch deutlich höhere Temperaturen haben. Von daher müssen wir unsere Entwicklungsarbeiten weiterhin vorantreiben“, so Klingmann, für den nun der Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben bevorsteht. Der gebürtige Heidelberger wird hier im BMW M6 GT3 von MRS GT-Racing Platz nehmen. Wer sich das Cockpit mit ihm teilen wird, ist derzeit noch unklar. „Das ADAC GT Masters ist auch in diesem Jahr wieder unheimlich stark besetzt. Kleinigkeiten werden am Ende über die einzelnen Positionen entscheiden. Für den Saisonstart ist daher erst einmal das Ziel für uns in die Top-10 zu fahren und Punkte zu sammeln.“

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