Das BMW Team RLL ist beim vierten Saisonrennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Road America (USA) aufs Podium zurückgekehrt. John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) beendeten das 2:40 Stunden lange Rennen im #24 MOTUL BMW M8 GTE nach einer chaotischen Schlussphase auf dem dritten Rang in der GTLM-Klasse. Connor de Phillippi (USA) und Bruno Spengler (CAN) wurden im Schwesterfahrzeug nach einem mechanischen Problem kurz vor Rennende Sechste.

Road America (USA), 2nd August 2020. IMSA WeatherTech SportsCar Championship, MOTUL BMW M8 GTE, BMW Team RLL, Bruno Spengler, Connor de Phillippi.
Foto: BMW Group

40 Minuten vor Schluss sorgte ein starker Regenschauer für eine Rennunterbrechung. Als rund sieben Minuten vor dem Ende wieder die Grüne Flagge geschwenkt wurde, lag Edwards, an dessen BMW M8 GTE noch rechtzeitig Regenreifen aufgezogen worden waren, an der Spitze des GTLM-Feldes. Bei wieder stärker werdendem Regen behauptete er zunächst die Führung, doch in der letzten Runde wurde das Aquaplaning so stark, dass Edwards wie einige andere Fahrer von der Strecke rutschte. Dadurch verlor er zwar Platz eins, rettete hinter den beiden Corvettes jedoch den dritten Platz auf dem Podium ins Ziel.

Road America (USA), 2nd August 2020. IMSA WeatherTech SportsCar Championship, BMW M6 GT3, Turner Motorsport, Bill Auberlen, Robby Foley.
Foto: BMW Group

In der GTD-Klasse lagen Bill Auberlen und Robby Foley (beide USA) im #96 BMW M6 GT3 von Turner Motorsport bis zur Regenunterbrechung auf Podiumskurs. Da Auberlen zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Regenreifen aufgezogen hatte, fiel er beim nötigen Boxenstopp noch auf den siebten Rang zurück. Auch in der Michelin Pilot Challenge waren Auberlen und Foley wieder gemeinsam für Turner Motorsport am Start. Im #95 BMW M4 GT4 wurden sie als bestplatziertes BMW Team Fünfte.

Stimmen zum vierten Saisonrennen in Road America.

Road America (USA), 2nd August 2020. IMSA WeatherTech SportsCar Championship, BMW Team RLL, Jesse Krohn, John Edwards.
Foto: BMW Group

John Edwards (#24 MOTUL BMW M8 GTE, Platz drei): „Auch wenn wir das Rennen auf dem Podium beendet haben, bin ich enttäuscht darüber, mich in Führung liegend gedreht zu haben. Die Bedingungen waren sehr grenzwertig. Leider habe ich Aquaplaning bekommen und konnte das Auto nicht auf der Strecke halten. Das Team hat bei meinem letzten Boxenstopp großartig entschieden und mich beim gerade einsetzenden Regen auf Regenreifen raus geschickt. Leider haben wir nicht das Ergebnis eingefahren, das die Jungs verdient gehabt hätten. Aber dennoch: Wir haben wichtige Punkte eingefahren.“

Bruno Spengler (#25 MOTUL BMW M8 GTE, Platz sechs): „Wir hatten heute eine sehr gute Siegchance, aber dann gab es leider den Defekt. Das Team hat einen tollen Job gemacht und hätte ein besseres Resultat verdient gehabt. Hoffentlich haben wir bei nächsten Rennen mehr Glück.“

Quelle: BMW Group PressClub Deutschland

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