Mazda Motorsports hat die komplette Fahrerbesetzung des Mazda Team Joest für die kommende Saison bekanntgegeben.

Dabei werden die langjährigen amerikanischen Mazda-Piloten Jonathan Bomarito und Tristan Nuñez – sowie die zwei Newcomer im Team, Oliver Jarvis und Harry Tincknell, die umfangreiche Erfahrungen im Sportwagenbereich mitbringen – die komplette Saison im Mazda RT24-P DPi bestreiten.

Zudem hat Mazda hat auch angekündigt, dass der diesjährige DTM-Champion Rene Rast und der IndyCar-Pilot Spencer Pigot bei den Langstreckenrennnen der NAEC in Daytona (24h), Sebring(12h), Watkins Glen(6h) und Road Atlanta(10h) auf den jeweils dritten Plätzen der Autos antreten werden. Sowohl Bomarito als auch Nuñez, die seit einigen Jahren im IMSA-Programm von Mazda (seit 2014 Nunez und seit 2015 Bomarito) fahren, freuen sich, mit Team Joest in der Prototypklasse der IMSA in die neue Ära des Mazda zurückkehren zu können.

„Ob man ein junger Fahrer oder ein erfahrener Fahrer ist – der Traum eines Jeden ist es doch, sich mit einem Hersteller zu arrangieren“, sagte Bomarito. „Es ist eine wirklich harte Branche. Es ist schwer Stabilität zu finden. Daher bin ich froh, mit einem der Schwergewichte in der IMSA antreten zu können.“ setzt Bomarito fort.
„Und jetzt, mit einem Team wie Joest und ihrer Geschichte im Motorsport zusammen zu arbeiren, ist einfach großartig. Ihre Erfahrung, ihre Professionalität und ihre Liebe zum Detail zeigten sie bereits oft genug. Es ist großartig, ein Teil des Mazda Team Joest zu sein und ich bin unendlich stolz.“

„Ein lang gehegter Traum wird wahr“, erklärt der 22-jährige Nuñez. „Manchmal glaubst Du nicht, dass Dir das passieren könnte- Es ist wirklich cool, zu sehen wo ich mich gerade befinde. Es wird einfach immer besser. Ich habe mich bereits bei Mazda gemeldet, als ich 17 Jahre alt war. Einige Jungs kommen überhaupt nicht in ein Werksteam, also hatte ich wirklich Glück, besonders jetzt mit der neuen Partnerschaft mit dem Mazda Team Joest. Ich wuchs mit Joest und all dem Erfolg auf, den sie mit ihrem vorherigen Hersteller (Audi / Porsche / Opel) hatten.“

Oliver Jarvis – zwar neu bei Mazda – kehrt nach einem kurzen Ausflug in den GT-Sport zu Joest zurück, nachdem er beriets mit der Mannschaft aus Wald-Michelbach während der Audi Sport LMP1-Karriere gefahren ist und die verschiedenen Hybrid-R18 in der FIA WEC gefahren ist. „Ich freue mich sehr, Mazda zu solch einer aufregenden Zeit beizutreten“, sagte Jarvis. „Ich habe das Projekt seit der Einführung des atemberaubenden RT24-P genau verfolgt und bin überzeugt, dass das Projekt erfolgreich sein wird. Es war keine schwere Entscheidung, als sich die Gelegenheit ergab, ein Teil des Projekts zu sein.“

„Nachdem ich die 24h von Daytona und die 12h von Sebring gefahren bin und gewonnen habe, ist die IMSA-Weathertech eine Meisterschaft, die ich sehr gut kenne. Es war schon immer mein Ziel, in der komplette Meisterschaft zu fahren und ich denke nicht, dass es jemals einen besseren Zeitpunkt geben könnte, ein Teil davon zu werden während die Meisterschaft weiter wächst.“

Auch Harry Tincknell – der soeben für die Supersaison der WEC im Ford GT von Chip Ganassi Racing UK bestätigt wurde – wird zukünftig den Mazda RT24-P DPi steuern, nachdem er in die vergangenen Jahren bei Nissan (Entwicklung des GT-R LM NISMO) und Jota Sport in der ELMS und eben bei Chip Ganassi Racing verbrachte. „Ich fühle mich geehrt, dass ich dieses Jahr in der WeatherTech-Meisterschaft für das Mazda Team Joest fahren kann“, bekundet Tincknell. „Das gesamte Mazda-Team hat sich so viel Mühe gegeben und in jedem Bereich große Fortschritte gemacht. Nach meinem ersten Test im Auto kann ich es kaum erwarten, zu sehen wie wir uns in Daytona verstehen. „Der Mazda RT24-P DPi hat im Winter enorme Fortschritte gemacht und ich habe mich sofort wohl im Auto gefühlt. Ich weiß, dass die Meisterschaft sehr wettbewerbsfähig ist und es wird ein harter Kampf werden, aber der Geist des ganzen Teams ist so entschlossen und bereit dafür.“

Rast ebenfalls zurück im Team Joest

Wie Jarvis hat auch Rast (der den Madza bereits mit Joest getestet hat) Erfahrungen mit dem Team Joest gesammelt, als er ebenfalls Teil des LMP1-Programms von Audi Sport war. „Ich habe 2015 und 2016 mit Joest Racing gearbeitet und habe jeden Tag mit dem Team viel Spaß gehabt“, sagte Rast. „Sie sind eines der professionellsten Teams, mit denen ich je gearbeitet habe und die Atmosphäre ist immer sehr entspannt, dennoch fokussiert.“

„Es ist eine große Ehre, für Mazda und eines der erfolgreichsten Langstrecken-Teams auf diesem Planeten zu fahren. Das Rolex 24-Hours of Daytona ist immer eines meiner Lieblingsrennen des Jahres gewesen und ich kann es kaum erwarten, wieder auf die Strecke zu gehen. Das Rennen nach einer langen Winterpause ist immer gut und darauf freue ich mich auch am meisten.“

Nachwuchs hat hohen Stellenwert bei Mazda

„Mazda hat seit 2007 ein eigenes Fahrerentwicklungsprogramm“, erklärte John Doonan, Direktor von Mazda Motorsports in Nordamerika. „Also es ist ein großer Teil unseres Mazda-Prototypen-Programms. Wir können inzwischen auf Fahrer zurückgreifen, die die breite Mazda-Motorsportpalette durchgangen sind, ob das Sportwagenpiloten wie Tristan Nuñez oder die Formelpiloten wie Bomarito und Pigot ist. Wir freuen uns, dass diese großartigen jungen Männer 2018 wieder bei uns sind.“

„Zusammen mit Joest konnten wir auch schnelle, siegreiche Fahrer aus deren jüngster Vergangenheit gewinnen, was Jarvis und Rast zu einer guten Alternative macht, ebenso wie Tincknell, der sowohl in GT- als auch Prototypen-Fahrzeugen erfolgreich war“, sagte Doonan.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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